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	<title>Engel(1922) Das Zeitwort 2 Die Zeiten 2 - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 28. März 2018 um 12:52 Uhr</title>
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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er sei ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&amp;#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &amp;#039;&amp;#039;wäre&amp;#039;&amp;#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. Während das Lateinische blindlings den Inhalt jedes abhängigen Satzes in die Zeit des Hauptsatzes verlegt, begabt das Deutsche seine Nebensätze mit der Zeitform, die ihrer lebendigen Zeitvorstellung entspricht. ,&amp;#039;&amp;#039;Bismarck erklärte Benedetti, er sei entschlossen, im äußersten Falle ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Man übersetze den abhängigen (indirekten) Nebensatz mit seiner mittelbaren Beugeform in einen selbständigen (direkten) Satz, so lautet er: ,&amp;#039;&amp;#039;Ich bin entschlossen&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;, und hieraus wird in der nichtwörtlichen Wiedergabe: &amp;#039;&amp;#039;er sei ..&amp;#039;&amp;#039; Offenbar ist diese Zeitenfolge die natürlichere, die lebensvollere, und es ist nur ein Zeichen gefunden und scharfen Sprachgefühls — nicht, wie der Büttel auch bei dieser Gelegenheit schimpft, der ,Abstumpfung&amp;#039; —, daß das Deutsche mehr und mehr die Sei-Formen der Gegenwart denen der 1. Vergangenheit vorzieht. In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach- $Seite 287$ geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach- $Seite 287$ geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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		<title>DeletedUser am 31. Mai 2017 um 12:55 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 15. April 2017 um 10:33 Uhr</title>
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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&#039;&#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&#039; &#039;&#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&#039;&#039;Er sagte ihm, er sei ..&#039; &#039;&#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &#039;&#039;wäre&#039;&#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. Während das Lateinische blindlings den Inhalt jedes abhängigen Satzes in die Zeit des Hauptsatzes verlegt, begabt das Deutsche seine Nebensätze mit der Zeitform, die ihrer lebendigen Zeitvorstellung entspricht. ,&#039;&#039;Bismarck erklärte Benedetti, er sei entschlossen, im äußersten Falle ..&#039; &#039;&#039; Man übersetze den abhängigen (indirekten) Nebensatz mit seiner mittelbaren Beugeform in einen selbständigen (direkten) Satz, so lautet er: ,&#039;&#039;Ich bin entschlossen&#039; &#039;&#039;, und hieraus wird in der nichtwörtlichen Wiedergabe: &#039;&#039;er sei ..&#039;&#039; Offenbar ist diese Zeitenfolge die natürlichere, die lebensvollere, und es ist nur ein Zeichen gefunden und scharfen Sprachgefühls — nicht, wie der Büttel auch bei dieser Gelegenheit schimpft, der ,Abstumpfung&#039; —, daß das Deutsche mehr und mehr die Sei-Formen der Gegenwart denen der 1. Vergangenheit vorzieht. In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&#039;&#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&#039; &#039;&#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&#039;&#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&#039; &#039;&#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&#039;&#039;Er sagte ihm, er sei ..&#039; &#039;&#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &#039;&#039;wäre&#039;&#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. 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In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach- $Seite 287$ geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&#039;&#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&#039; &#039;&#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 2. März 2017 um 14:55 Uhr</title>
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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er sei ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&amp;#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &amp;#039;&amp;#039;wäre&amp;#039;&amp;#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. Während das Lateinische blindlings den Inhalt jedes abhängigen Satzes in die Zeit des Hauptsatzes verlegt, begabt das Deutsche seine Nebensätze mit der Zeitform, die ihrer lebendigen Zeitvorstellung entspricht. ,&amp;#039;&amp;#039;Bismarck erklärte Benedetti, er sei entschlossen, im äußersten Falle ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Man übersetze den abhängigen (indirekten) Nebensatz mit seiner mittelbaren Beugeform in einen selbständigen (direkten) Satz, so lautet er: ,&amp;#039;&amp;#039;Ich bin entschlossen&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;, und hieraus wird in der nichtwörtlichen Wiedergabe: &amp;#039;&amp;#039;er sei ..&amp;#039;&amp;#039; Offenbar ist diese Zeitenfolge die natürlichere, die lebensvollere, und es ist nur ein Zeichen gefunden und scharfen Sprachgefühls — nicht, wie der Büttel auch bei dieser Gelegenheit schimpft, der ,Abstumpfung&amp;#039; —, daß das Deutsche mehr und mehr die Sei-Formen der Gegenwart denen der 1. Vergangenheit vorzieht. In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er sei ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&amp;#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &amp;#039;&amp;#039;wäre&amp;#039;&amp;#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. 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In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er sei ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&amp;#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &amp;#039;&amp;#039;wäre&amp;#039;&amp;#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. 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In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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Im Lateinischen und Französischen muß es heißen: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,&amp;#039;&amp;#039;Er sagte ihm, er sei ..&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche dieselbe Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die vielgerühmte lateinische ,Consecutio temporum&amp;#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: &amp;#039;&amp;#039;wäre&amp;#039;&amp;#039;!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. 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In dem obigen Beispiel ist zweifellos eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu unterscheiden ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. Vergangenheit stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart vorausgegangen, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&amp;#039;&amp;#039;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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		<title>DeletedUser am 27. Januar 2017 um 08:32 Uhr</title>
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Im &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Latei-nischen &lt;/del&gt;und Französischen muß es heißen: ,Er sagte ihm, er wäre (war) mit ihm sehr unzufrieden.&#039; So kann das Deutsche auch sagen, und das wäre nicht falsch; nahezu Regel aber ist in solchen Fällen die Gegenwart des Nebensatzes geworden: ,Er sagte ihm, er sei ..&#039; Die älteren Sprachmeister, die fast alle vom Lateinischen ausgingen, forderten fürs Deutsche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;die-selbe &lt;/del&gt;Zeitenfolge wie fürs Latein, und Schopenhauer schloß sich ihnen an. Eine beliebige Prosaseite Lessings, Goethes, Schillers hätte ihnen allen zeigen können, daß die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vielge-rühmte &lt;/del&gt;lateinische ,Consecutio temporum&#039; (Zeitenfolge) ein enger Eisenpanzer sei (nicht: wäre!), worunter der Atem des deutschen Satzes stocken müsse. Während das Lateinische blindlings den Inhalt jedes abhängigen Satzes in die Zeit des Hauptsatzes verlegt, begabt das Deutsche seine Nebensätze mit der Zeitform, die ihrer lebendigen Zeitvorstellung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ent-spricht&lt;/del&gt;. ,Bismarck erklärte Benedetti, er sei entschlossen, im äußersten Falle ..&#039; Man übersetze den abhängigen (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;indirek-ten&lt;/del&gt;) Nebensatz mit seiner mittelbaren Beugeform in einen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;selb-ständigen &lt;/del&gt;(direkten) Satz, so lautet er: ,Ich bin entschlossen&#039;, und hieraus wird in der nichtwörtlichen Wiedergabe: er sei .. Offenbar ist diese Zeitenfolge die natürlichere, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lebens-vollere&lt;/del&gt;, und es ist nur ein Zeichen gefunden und scharfen Sprachgefühls — nicht, wie der Büttel auch bei dieser &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ge-legenheit &lt;/del&gt;schimpft, der ,Abstumpfung&#039; —, daß das Deutsche mehr und mehr die Sei-Formen der Gegenwart denen der 1. Vergangenheit vorzieht. In dem obigen Beispiel ist &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweifel-los &lt;/del&gt;eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unter-scheiden &lt;/del&gt;ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ver-gangenheit &lt;/del&gt;stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vorausge-gangen&lt;/del&gt;, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. 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Vergangenheit vorzieht. In dem obigen Beispiel ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweifellos &lt;/ins&gt;eine gedachte Gegenwart der Zeitboden, worauf der Nebensatz ruht, nämlich die damalige Gegenwart, in die wir durch die 1. Vergangenheit des erzählenden Hauptsatzes zurückversetzt werden. Diese Zurückversetzungskraft mangelt dem Sprach-$Seite 287$geist des Lateinischen und Französischen. Nur da, wo eine Sei-Form der Gegenwart nicht von der Bin-Form zu &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;unterscheiden &lt;/ins&gt;ist, muß im guten Deutsch die Sei-Form der 1. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Vergangenheit &lt;/ins&gt;stehen, und dies wird in der guten Rede- und Umgangsprache auch meist beachtet. Selbst in Fällen, wo schon ein Nebensatz mit Sei-Form der Gegenwart &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;vorausgegangen&lt;/ins&gt;, folgt in einem zweiten Nebensatz die Sei-Form der 1. Vergangenheit, wenn sonst die Sei-Form mit der Bin-Form zusammenfiele: ,&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Er fragte mich, ob ich nicht wisse, wer er sei, und warum ich ihm denn nicht hülfe.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039; &#039;&lt;/ins&gt;&#039; In diesen Fällen wird die Sei-Form der 1. Vergangenheit durchaus als eine Gegenwartsform empfunden.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 4. Januar 2017 um 21:30 Uhr</title>
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