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	<title>Matthias(1929) Artikel bei Begriffs- und Stoffnamen - Versionsgeschichte</title>
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		<title>Korschinek am 30. März 2026 um 15:59 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-30T15:59:54Z</updated>

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Platin, Gold&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Silber&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;sind&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Edelmetalle&amp;#039;&amp;#039;. Sätze wie diese: &amp;#039;&amp;#039;Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;des tatsächlichen Materials&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;vor, kein Tropfen des Regens fiel&amp;#039;&amp;#039;, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher- $Seite123$ gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt euch die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (statt bloß &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu eurer Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, oder: &amp;#039;&amp;#039;er ließ mir die Ruhe nicht&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&amp;#039;&amp;#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&amp;#039;&amp;#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&amp;#039;&amp;#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&amp;#039;&amp;#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&amp;#039;&amp;#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &amp;#039;&amp;#039;Not bricht Eisen&amp;#039;&amp;#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&amp;#039;&amp;#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &amp;#039;&amp;#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&amp;#039;&amp;#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &amp;#039;&amp;#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&amp;#039;&amp;#039; (nicht, wie oft zu hören: &amp;#039;&amp;#039;die Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu gehn&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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		<author><name>Korschinek</name></author>
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		<title>DeletedUser am 15. September 2017 um 10:18 Uhr</title>
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		<updated>2017-09-15T10:18:42Z</updated>

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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 20. März 2017 um 14:25 Uhr</title>
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Sätze wie diese: &#039;&#039;Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen&#039;&#039; (oder &#039;&#039;des tatsächlichen Materials&#039;&#039;) &#039;&#039;vor, kein Tropfen des Regens fiel&#039;&#039;, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &#039;&#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&#039;&#039; (nicht, wie oft zu hören: &#039;&#039;die Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu gehn&#039;&#039;. &#039;&#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 2. März 2017 um 15:27 Uhr</title>
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Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt euch die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (statt bloß &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu eurer Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, oder: &amp;#039;&amp;#039;er ließ mir die Ruhe nicht&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&amp;#039;&amp;#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&amp;#039;&amp;#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&amp;#039;&amp;#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&amp;#039;&amp;#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&amp;#039;&amp;#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &amp;#039;&amp;#039;Not bricht Eisen&amp;#039;&amp;#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&amp;#039;&amp;#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &amp;#039;&amp;#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&amp;#039;&amp;#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &amp;#039;&amp;#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&amp;#039;&amp;#039; (nicht, wie oft zu hören: &amp;#039;&amp;#039;die Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu gehn&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 26. Oktober 2016 um 12:19 Uhr</title>
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Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt euch die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (statt bloß &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu eurer Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, oder: &amp;#039;&amp;#039;er ließ mir die Ruhe nicht&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&amp;#039;&amp;#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&amp;#039;&amp;#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&amp;#039;&amp;#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&amp;#039;&amp;#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&amp;#039;&amp;#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &amp;#039;&amp;#039;Not bricht Eisen&amp;#039;&amp;#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&amp;#039;&amp;#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &amp;#039;&amp;#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&amp;#039;&amp;#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &amp;#039;&amp;#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &amp;#039;&amp;#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&amp;#039;&amp;#039; (nicht, wie oft zu hören: &amp;#039;&amp;#039;die Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu gehn&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;Nehmt euch die Zeit&amp;#039;&amp;#039; (statt bloß &amp;#039;&amp;#039;Zeit&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu eurer Erzählung&amp;#039;&amp;#039;, oder: &amp;#039;&amp;#039;er ließ mir die Ruhe nicht&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&amp;#039;&amp;#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&amp;#039;&amp;#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&amp;#039;&amp;#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&amp;#039;&amp;#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&amp;#039;&amp;#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &amp;#039;&amp;#039;Not bricht Eisen&amp;#039;&amp;#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &amp;#039;&amp;#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&amp;#039;&amp;#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. 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Sätze wie diese: &#039;&#039;Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen&#039;&#039; (oder &#039;&#039;des tatsächlichen Materials&#039;&#039;) &#039;&#039;vor, kein Tropfen des Regens fiel&#039;&#039;, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &#039;&#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&#039;&#039; (nicht, wie oft zu hören: &#039;&#039;die Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu gehn&#039;&#039;. &#039;&#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Sätze wie diese: &#039;&#039;Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen&#039;&#039; (oder &#039;&#039;des tatsächlichen Materials&#039;&#039;) &#039;&#039;vor, kein Tropfen des Regens fiel&#039;&#039;, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die nämlichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Ausdehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung gedacht ist: &#039;&#039;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&#039;&#039; (nicht, wie oft zu hören: &#039;&#039;die Zeit&#039;&#039;) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;zu gehn&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. &#039;&#039;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &#039;&#039;Nehmt euch die Zeit&#039;&#039; (statt bloß &#039;&#039;Zeit&#039;&#039;) &#039;&#039;zu eurer Erzählung&#039;&#039;, oder: &#039;&#039;er ließ mir die Ruhe nicht&#039;&#039; (statt &#039;&#039;ließ mir keine -, nicht Ruhe&#039;&#039;), so sicher durfte Paul Richter schreiben: &#039;&#039;Ich finde dazu die Zeit nicht&#039;&#039; (die zu dem bestimmten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, ausruft: &#039;&#039;Das Wasser ist die höchste Gabe&#039;&#039;, meint das Wasser in seiner Gesamtheit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&#039;&#039; Das Gold ist schädlicher als das Eisen&#039;&#039; an das Gold und Eisen in einer bestimmten Anwendung gedacht ist. &#039;&#039;Not bricht Eisen&#039;&#039;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &#039;&#039;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&#039;&#039;, weil da die Not durch die Andeutung der Entwicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf verzichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen einzelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &#039;&#039;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&#039;&#039;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &#039;&#039;Die Zypressen sind eigentümliche Himmelszeiger in der südlichen Landschaft&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 25. Oktober 2016 um 13:39 Uhr</title>
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		<updated>2016-10-25T13:39:36Z</updated>

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Artikel bei Begriffs- und Stoffnamen. &lt;/del&gt;Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Aus-dehnung&lt;/del&gt;, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ge-dacht &lt;/del&gt;ist: Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit (nicht, wie oft zu hören: die Zeit) zu gehn. Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. Platin, Gold und Silber sind Edelmetalle. Sätze wie diese: Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen (oder des tatsächlichen Materials) vor, kein Tropfen des Regens fiel, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;näm-lichen &lt;/del&gt;Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: Nehmt euch die Zeit (statt bloß Zeit) zu eurer Erzählung, oder: er ließ mir die Ruhe nicht (statt ließ mir keine -, nicht Ruhe), so sicher durfte &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;PaulRichter &lt;/del&gt;schreiben: Ich finde dazu die Zeit nicht (die zu dem &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestimm-ten &lt;/del&gt;Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;aus-ruft&lt;/del&gt;: Das Wasser ist die höchste Gabe, meint das Wasser in seiner &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gesamt-heit&lt;/del&gt;, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches: Das Gold ist schädlicher als das Eisen an das Gold und Eisen in einer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;be-stimmten &lt;/del&gt;Anwendung gedacht ist. Not bricht Eisen, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten, weil da die Not durch die Andeutung der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ent-wicklungsstufe &lt;/del&gt;bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ver-zichtet&lt;/del&gt;, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ein-zelnen &lt;/del&gt;Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: Die Zypressen sind eigentümliche &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Himmels-zeiger &lt;/del&gt;in der südlichen Landschaft.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ausdehnung&lt;/ins&gt;, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gedacht &lt;/ins&gt;ist: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(nicht, wie oft zu hören: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Zeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) zu gehn. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. 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Sätze wie diese: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;des tatsächlichen Materials&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;vor, kein Tropfen des Regens fiel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nämlichen &lt;/ins&gt;Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Nehmt euch die Zeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt bloß &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zeit&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;zu eurer Erzählung&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, oder: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;er ließ mir die Ruhe nicht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;ließ mir keine -, nicht Ruhe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), so sicher durfte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Paul Richter &lt;/ins&gt;schreiben: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ich finde dazu die Zeit nicht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(die zu dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestimmten &lt;/ins&gt;Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausruft&lt;/ins&gt;: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Das Wasser ist die höchste Gabe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, meint das Wasser in seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gesamtheit&lt;/ins&gt;, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches:&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;Das Gold ist schädlicher als das Eisen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an das Gold und Eisen in einer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;bestimmten &lt;/ins&gt;Anwendung gedacht ist. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Not bricht Eisen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, weil da die Not durch die Andeutung der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Entwicklungsstufe &lt;/ins&gt;bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;verzichtet&lt;/ins&gt;, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;einzelnen &lt;/ins&gt;Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Zypressen sind eigentümliche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Himmelszeiger &lt;/ins&gt;in der südlichen Landschaft&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 26. Juli 2016 um 15:25 Uhr</title>
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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Artikel bei Begriffs- und Stoffnamen&lt;br /&gt;
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|KapitelNummer=1480&lt;br /&gt;
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|KapitelText=§ 133. Artikel bei Begriffs- und Stoffnamen. Ohne Artikel stehn mit Recht im allgemeinen die Begriffs- und Stoffnamen, zu welch letzteren auch die sächlichen Substantivierungen der Eigenschaftswörter gehören, wenn ihr Inhalt ganz allgemein und in beliebiger, d. h. zwar nicht endloser Aus-dehnung, sondern nur ohne Andeutung irgend welcher Begrenzung ge-dacht ist: Geduld ...,Lust ..., Zeit haben;es ist Zeit (nicht, wie oft zu hören: die Zeit) zu gehn. Wasser holen, Wein trinken, ein Glas Wasser. Platin, Gold und Silber sind Edelmetalle. Sätze wie diese: Zur Andrassy-Krise liegt wenig des Tatsächlichen (oder des tatsächlichen Materials) vor, kein Tropfen des Regens fiel, N. leistete das Unglaubliche in seiner Kunst, wie sie jetzt gar nicht selten sind, verraten sich durch die auf dem undeutschen Artikel beruhende Gespreiztheit als — fremdartige Fügungen. Die näm-lichen Wörter erfordern aber den Artikel, wenn sie in ihrem vollen Umfange genommen sind, was sich oft damit deckt, daß sie zu andern in Gegensatz treten, oder wenn sie in bestimmter Begrenzung gedacht sind, sei diese auch noch so leise, wie durch einen Genetiv oder durch Beziehung auf das Vorher-$Seite123$gehende angedeutet, oder endlich, wenn sie in den durch Einzelfall bestimmten Teilen erscheinen. So gewiß es also z. B. falsch und ein Gallizismus ist zu sagen: Nehmt euch die Zeit (statt bloß Zeit) zu eurer Erzählung, oder: er ließ mir die Ruhe nicht (statt ließ mir keine -, nicht Ruhe), so sicher durfte PaulRichter schreiben: Ich finde dazu die Zeit nicht (die zu dem bestimm-ten Geschäfte nötige); oder wer, Pindarverehrer oder Kaltwasserarzt, aus-ruft: Das Wasser ist die höchste Gabe, meint das Wasser in seiner Gesamt-heit, während in der Verdeutschung des bekannten lateinischen Spruches: Das Gold ist schädlicher als das Eisen an das Gold und Eisen in einer be-stimmten Anwendung gedacht ist. Not bricht Eisen, heißt es ganz allgemein im Sprichwort; aber ein anderes lautet: Wenn die Not am höchsten, ist Gottes Hilfe am nächsten, weil da die Not durch die Andeutung der Ent-wicklungsstufe bestimmt ist. Der Begriff der Allgemeinheit ist es endlich auch, der so vielen Wörtern, die in der Einzahl nie ohne Artikel stehn, eine Mehrzahl ohne Artikel ermöglicht; denn wenn man auch noch darauf ver-zichtet, aus einer Gattung, wenn auch willkürlich, doch immer einen ein-zelnen Gegenstand durch den unbestimmten Artikel herauszuheben, so führt das dazu, daß man von beliebigen, d. h. beliebig vielen, nicht einmal der Zahl nach andeutbaren spricht: Pappeln verleihen einer Gegend etwas nordisch Nüchternes, preußisch Gerades und Straffes. Ein Hinweis auf die im einzelnen Falle gegebene Zahl oder Erscheinung fordert natürlich alsbald wieder den Artikel: Die Zypressen sind eigentümliche Himmels-zeiger in der südlichen Landschaft.&lt;br /&gt;
|Buch=Matthias(1929)&lt;br /&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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