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	<title>Matthias(1929) Binde-s - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Zweidat</subtitle>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_Binde-s&amp;diff=6351&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 26. Juni 2017 um 16:24 Uhr</title>
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		<updated>2017-06-26T16:24:23Z</updated>

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Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie $Fußnote auf nächster Seite fortgeführt$ neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &#039;&#039;s&#039;&#039; zeigen: &#039;&#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&#039;&#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &#039;&#039;s&#039;&#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&#039;&#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &#039;&#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&#039;&#039; (aber &#039;&#039;Gisela-Bahn&#039;&#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &#039;&#039;s&#039;&#039;//1 Ob man dies &#039;&#039;s&#039;&#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &#039;&#039;s&#039;&#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie $Fußnote auf nächster Seite fortgeführt$ neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. 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		<title>DeletedUser am 28. April 2017 um 18:13 Uhr</title>
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		<title>DeletedUser am 20. März 2017 um 16:46 Uhr</title>
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Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &#039;&#039;s&#039;&#039; zeigen: &#039;&#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&#039;&#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &#039;&#039;s&#039;&#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&#039;&#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &#039;&#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&#039;&#039; (aber &#039;&#039;Gisela-Bahn&#039;&#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &#039;&#039;s&#039;&#039;//1 Ob man dies &#039;&#039;s&#039;&#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &#039;&#039;s&#039;&#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;$Fußnote auf nächster Seite fortgeführt$ &lt;/ins&gt;neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &#039;&#039;s&#039;&#039; zeigen: &#039;&#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&#039;&#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &#039;&#039;s&#039;&#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&#039;&#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &#039;&#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&#039;&#039; (aber &#039;&#039;Gisela-Bahn&#039;&#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>DeletedUser am 20. März 2017 um 16:45 Uhr</title>
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Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &#039;&#039;s&#039;&#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &#039;&#039;s&#039;&#039; zeigen: &#039;&#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&#039;&#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &#039;&#039;s&#039;&#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&#039;&#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &#039;&#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&#039;&#039; (aber &#039;&#039;Gisela-Bahn&#039;&#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &#039;&#039;s&#039;&#039;//1 Ob man dies &#039;&#039;s&#039;&#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &#039;&#039;s&#039;&#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &#039;&#039;s&#039;&#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 15. November 2016 um 10:28 Uhr</title>
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Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &amp;#039;&amp;#039;Landschaftmalerei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sehnsuchtlaut&amp;#039;&amp;#039; mit Uhland, &amp;#039;&amp;#039;Geschichtschreibung&amp;#039;&amp;#039; mit H. Grimm und &amp;#039;&amp;#039;Zeitungschreiber&amp;#039;&amp;#039; mit Harden, &amp;#039;&amp;#039;Vorratkammer&amp;#039;&amp;#039; mit Scheffel, &amp;#039;&amp;#039;Zufluchtstätte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Empfangzimmer&amp;#039;&amp;#039; und -&amp;#039;&amp;#039;säle&amp;#039;&amp;#039; mit Eltze, und mit Junker &amp;#039;&amp;#039;wahrheitliebend&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hemdärmel&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mittagstunde&amp;#039;&amp;#039;, wie überhaupt das &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; vor einem mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. 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Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &amp;#039;&amp;#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&amp;#039;&amp;#039; (aber &amp;#039;&amp;#039;Gisela-Bahn&amp;#039;&amp;#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;//1) Ob man dies &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &amp;#039;&amp;#039;(e)s&amp;#039;&amp;#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&amp;quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &amp;#039;&amp;#039;Landschaftmalerei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sehnsuchtlaut&amp;#039;&amp;#039; mit Uhland, &amp;#039;&amp;#039;Geschichtschreibung&amp;#039;&amp;#039; mit H. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 19. Oktober 2016 um 14:15 Uhr</title>
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Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die s-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. 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Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &#039;&#039;s&#039;&#039; zeigen: &#039;&#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&#039;&#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &#039;&#039;s&#039;&#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &#039;&#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&#039;&#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &#039;&#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&#039;&#039; (aber &#039;&#039;Gisela-Bahn&#039;&#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &#039;&#039;s&#039;&#039;//1) Ob man dies &#039;&#039;s&#039;&#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &#039;&#039;s&#039;&#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &#039;&#039;(e)s&#039;&#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &#039;&#039;s&#039;&#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &#039;&#039;s&#039;&#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &#039;&#039;s&#039;&#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &#039;&#039;s&#039;&#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &#039;&#039;Landschaftmalerei&#039;&#039; und &#039;&#039;Sehnsuchtlaut&#039;&#039; mit Uhland, &#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; mit H. Grimm und &#039;&#039;Zeitungschreiber&#039;&#039; mit Harden, &#039;&#039;Vorratkammer&#039;&#039; mit Scheffel, &#039;&#039;Zufluchtstätte&#039;&#039;, &#039;&#039;Empfangzimmer&#039;&#039; und -&#039;&#039;säle&#039;&#039; mit Eltze, und mit Junker &#039;&#039;wahrheitliebend&#039;&#039;, &#039;&#039;Hemdärmel&#039;&#039; und &#039;&#039;Mittagstunde&#039;&#039;, wie überhaupt das &#039;&#039;s&#039;&#039; vor einem mit &#039;&#039;s&#039;&#039; beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &#039;&#039;s&#039;&#039; an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &#039;&#039;Dreiuhrzug&#039;&#039;, &#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;, &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039;; man müßte denn durch &#039;&#039;Zweimarkstück&#039;&#039; an &#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &#039;&#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&#039;&#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an H&#039;&#039;ilfe, Miete, Liebe&#039;&#039; an &#039;&#039;ein-&#039;&#039; oder auf &#039;&#039;e&#039;&#039; ausgehende zweisilbige Feminina nie &#039;&#039;s&#039;&#039; anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &#039;&#039;s&#039;&#039; in mehrfacher Zusammensetzung annehmen, wie &#039;&#039;Fastnachtslaune&#039;&#039;, &#039;&#039;vorschriftsmäßig, Weihnachtsfest&#039;&#039;; hier macht das &#039;&#039;s&#039;&#039; die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. 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		<title>DeletedUser am 13. Oktober 2016 um 11:44 Uhr</title>
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B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; zeigen: &amp;#039;&amp;#039;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&amp;#039;&amp;#039;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &amp;#039;&amp;#039;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&amp;#039;&amp;#039;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &amp;#039;&amp;#039;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&amp;#039;&amp;#039; (aber &amp;#039;&amp;#039;Gisela-Bahn&amp;#039;&amp;#039;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes ursprünglich nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039;//1) Ob man dies &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &amp;#039;&amp;#039;(e)s&amp;#039;&amp;#039; bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; der neuhochdeutschen Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist zweifelsohne Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder sächlichen Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die s-Tötung auch Harden in der „Zukunft&amp;quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. Wissenschaftlichen Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung hinüberziehend. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer schreiben &amp;#039;&amp;#039;Landschaftmalerei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Sehnsuchtlaut&amp;#039;&amp;#039; mit Uhland, &amp;#039;&amp;#039;Geschichtschreibung&amp;#039;&amp;#039; mit H. 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Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die Adverbialien und andere Satzteile vertreten, wie im &amp;#039;&amp;#039;Dreiuhrzug&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zehnpfennigstück&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zweimarkstück&amp;#039;&amp;#039;; man müßte denn durch &amp;#039;&amp;#039;Zweimarkstück&amp;#039;&amp;#039; an &amp;#039;&amp;#039;Rückenmarksleiden&amp;#039;&amp;#039; erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen Wörtern: &amp;#039;&amp;#039;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&amp;#039;&amp;#039; (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei Beiträgen G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 13. Oktober 2016 um 11:21 Uhr</title>
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Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit s auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf (e)s bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies s der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;neuhoch-deutschen &lt;/del&gt;Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweifels-ohne &lt;/del&gt;Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein s in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;säch-lichen &lt;/del&gt;Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das s nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die s-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wissenschaft-lichen &lt;/del&gt;Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hinüber-ziehend&lt;/del&gt;. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit s eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schrei-ben &lt;/del&gt;Landschaftmalerei und Sehnsuchtlaut mit Uhland, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Geschichtschrei-bung &lt;/del&gt;mit H. Grimm und Zeitungschreiber mit Harden, Vorratkammer mit Scheffel, Zufluchtstätte, Empfangzimmer und -säle mit Eltze, und mit Junker wahrheitliebend, Hemdärmel und Mittagstunde, wie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;über-haupt &lt;/del&gt;das s vor einem mit s beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das s an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ad-verbialien &lt;/del&gt;und andere Satzteile vertreten, wie im Dreiuhrzug, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zehnpfennig-stück&lt;/del&gt;, Zweimarkstück; man müßte denn durch Zweimarkstück an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Rücken-marksleiden &lt;/del&gt;erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wör-tern&lt;/del&gt;: Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft (R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bei-trägen &lt;/del&gt;G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hilfe&lt;/del&gt;, Miete, Liebe an ein- oder auf e ausgehende zweisilbige Feminina nie s anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das s in mehrfacher &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammen-setzung &lt;/del&gt;annehmen, wie Fastnachtslaune, vorschriftsmäßig, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Weihnachts-fest&lt;/del&gt;; hier macht das s die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein s zeigen: Scharnhorstdenkmal, Goethestraße, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein s erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke (aber Gisela-Bahn).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie die Pluralform, dringt auch ein anderes &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ursprünglich &lt;/ins&gt;nur der uneigentlichen Zusammensetzung eigentümliches Zeichen vor, das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;//1) Ob man dies &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit Grimm, Gramm. II1, 409. 941 ff. als eine Übertragung des Genetiv-s der in der uneigentlichen Zusammensetzung überwiegenden Maskulina und Neutra Sing. auf alle Geschlechter und Zahlen ansieht oder mit M. Trautmann, Wissenschaftliche Beihefte zur Zeitschrift d. Allgem. Deutschen Sprachvereins, Nr. 1, S. 12 ff. als ein Geschenk des Niederdeutschen, das Endungen mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;auch für den Gen. Sing. Femin. länger bewahrte und — freilich nur sehr vereinzelt — die Mehrzahlen noch auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;(e)s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bildet, ist für das Verhalten in der Praxis ganz gleichgültig. Beide dürften einen der beiden Kanäle nachgewiesen haben, in denen dies &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;neuhochdeutschen &lt;/ins&gt;Sprache zugeflossen ist, bis jetzt fast eine Überflutung hereinzubrechen droht. Auf diese Gefahr hin- und eine zweite Quelle nachgewiesen zu haben, ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweifelsohne &lt;/ins&gt;Trautmanns Verdienst. Aber er ist nicht berechtigt, uns zuzumuten, daß wir ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;in Regierungspartei oder Mönchskloster noch heute entweder als niederdeutsch und deshalb ins Hochdeutsche nicht passend oder als Zeichen eines männlichen oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sächlichen &lt;/ins&gt;Genetivs der Einzahl als widersinnig neben einer weiblichen Einzahl wie neben jeder Mehrzahl empfinden sollen. Grenzen, über die hinaus das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;nicht gestattet sei, zieht auch Grimm. II1, 935. 938. 940. 941. Wahllos und damit irreleitend betrieb gleich Trautmann die s-Tötung auch Harden in der „Zukunft&quot;. Am ausführlichsten, zugleich umsichtig und launig behandelt die Fraqe O. Sarrazin im 19. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wissenschaftlichen &lt;/ins&gt;Beiheft zur Zeitschrift des Allgemeinen Deutschen Sprachvereins (1. Juli 1900).// am Schlusse des Bestimmungswortes, auch eigentlich zusammen- $Seite 17$ gesetzte Wörter in die andere Art oder doch in eine Zwitterstellung &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;hinüberziehend&lt;/ins&gt;. Bei allen Formen, die noch nicht durchaus mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;eingelebt sind, lasse man dies denn draußen! Beispielsweise kann man mit Vischer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schreiben &#039;&#039;&lt;/ins&gt;Landschaftmalerei&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Sehnsuchtlaut&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit Uhland, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Geschichtschreibung&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit H. Grimm und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zeitungschreiber&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit Harden, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Vorratkammer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit Scheffel, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zufluchtstätte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Empfangzimmer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und -&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;säle&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;mit Eltze, und mit Junker &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;wahrheitliebend&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Hemdärmel&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Mittagstunde&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;überhaupt &lt;/ins&gt;das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;vor einem mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;beginnenden Grundworte kaum gesprochen würde. Noch weniger gehört das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an solche Bestimmungswörter, die wir besonders deutlich als nichtgenetivisch und pluralisch empfinden. Letzteres gilt von einer Bildung wie: ein gewisser Interessenswert, (1917), das andere trifft zunächst aus mehreren Wörtern bestehende Bestimmungen, die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Adverbialien &lt;/ins&gt;und andere Satzteile vertreten, wie im &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Dreiuhrzug&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Zehnpfennigstück&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zweimarkstück&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; man müßte denn durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Zweimarkstück&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Rückenmarksleiden&#039;&#039; &lt;/ins&gt;erinnert sein wollen! Es gilt aber auch von derartigen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Wörtern&lt;/ins&gt;: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Fabriksort, Gewerbsanlagen bei einem Mähren, Schlüsselsloch, Tau-sendskerl, fingersdick, armsdick, faustsgroß, Schamesröte, Nachtswache, Nachtsdienst, Stadtsgraben, Prachtsmensch, Verbandzeugstornister; faunshaft&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(R. H. Bartsch); eine schöne Sammlung, in der neben zwei &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Beiträgen &lt;/ins&gt;G. Kellers lauter nord- und nordwestdeutsche stehen. Die letzten 7 verstoßen außerdem gegen den festen Brauch, außer an &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;H&#039;&#039;ilfe&lt;/ins&gt;, Miete, Liebe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;an &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;ein-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;oder auf &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;e&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;ausgehende zweisilbige Feminina nie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;anzuhängen. Etwas anderes ist es, wenn solche Wörter das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;in mehrfacher &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Zusammensetzung &lt;/ins&gt;annehmen, wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Fastnachtslaune&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;vorschriftsmäßig, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Weihnachtsfest&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; hier macht das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;die Verbindung geschmeidiger und dient dazu, die Gliederung mehrfach zusammengesetzter Wörter besser hervorzuheben. Damit hängt es z. B. wohl auch zusammen, daß nach gewöhnlichen Sterblichen benannte Straßen, Denkmäler u. ä. kein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;zeigen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Scharnhorstdenkmal, Goethestraße&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, während Fürstennamen, denen ein Titel vorangeht, ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;erhielten, das auch blieb, wenn mit der Zeit der Titel unbequem ward und wegblieb: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Kaiser-Franz-Josephs-Quai, Kronprinz-Rudolfs-Bahn, Ludwigs-Bahn, Wenzels-Platz&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Einheimische und mit deutscher Endung versehene Feminina erscheinen in gleichen Fällen gewöhnlich im schwachen Genitiv: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Dorotheengarten, Luisen-Denkmal, Königin-Luisen-Apotheke&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(aber &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Gisela-Bahn&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das s gehört weiter nicht an die Bestimmungswörter von &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Haupt-wörtern&lt;/del&gt;, die eine handelnde Person bezeichnen, oder von Partizipien, die ausschließlich in ihrer verbalen Bedeutung verstanden werden, weil zumal neben den letzteren das Bestimmungswort deutlich als Akkusativ empfunden wird. Noch deutlicher ist die eigentliche Zusammensetzung, also s erst recht unmöglich in Wörtern, deren ersten Teil ein Verbalstamm bildet. Nur ohne s sind daher möglich Ratgeber, vertragschließend, Rechenbuch, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Regenbo-gen&lt;/del&gt;, -faß. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;  &lt;/del&gt;Die in Norddeutschland daneben stehenden Formen mit s sind $Seite 18$ ebenso ungeheuerlich als etwa das schweizerische Anschicksmann (statt &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Braut-werber&lt;/del&gt;) oder der von einem norddeutschen Prinzen stammende Ausdruck: die heiratswollenden u. a. seinesgleichen wie: erholungssuchend, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daseins-heischend&lt;/del&gt;, versteinerungsführend. Den Vogel aber hat ein Bayer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abge-schossen &lt;/del&gt;mit s am adjektivischen Bestimmungsworte mit &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gemeinsams-abenden&lt;/del&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;gehört weiter nicht an die Bestimmungswörter von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Hauptwörtern&lt;/ins&gt;, die eine handelnde Person bezeichnen, oder von Partizipien, die ausschließlich in ihrer verbalen Bedeutung verstanden werden, weil zumal neben den letzteren das Bestimmungswort deutlich als Akkusativ empfunden wird. Noch deutlicher ist die eigentliche Zusammensetzung, also &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;erst recht unmöglich in Wörtern, deren ersten Teil ein Verbalstamm bildet. Nur ohne &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;sind daher möglich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ratgeber, vertragschließend, Rechenbuch, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Regenbogen&lt;/ins&gt;, -faß&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Die in Norddeutschland daneben stehenden Formen mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;sind $Seite 18$ ebenso ungeheuerlich als etwa das schweizerische &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Anschicksmann&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;Brautwerber&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) oder der von einem norddeutschen Prinzen stammende Ausdruck: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die heiratswollenden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;u. a. seinesgleichen wie: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;erholungssuchend, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daseinsheischend&lt;/ins&gt;, versteinerungsführend&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Den Vogel aber hat ein Bayer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;abgeschossen &lt;/ins&gt;mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;s&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;am adjektivischen Bestimmungsworte mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gemeinsamsabenden&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;

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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 13. Oktober 2016 um 09:32 Uhr</title>
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		<title>DeletedUser am 19. September 2016 um 09:20 Uhr</title>
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