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	<title>Matthias(1929) Fischfang und deren Verkauf (415) - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 15. November 2017 um 15:34 Uhr</title>
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		<updated>2017-11-15T15:34:53Z</updated>

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Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: &amp;#039;&amp;#039;Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;Verkauf des Erträgnisses&amp;#039;&amp;#039;). — &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt&amp;#039;&amp;#039; (L. Weichmann 1919). Denn Sprachgebrauch (lateinisch einfach &amp;#039;&amp;#039;usus&amp;#039;&amp;#039;!) zeigt gar nicht mehr die volle Form des Substantivs Sprache und ist so festgeprägt, daß es schon etwas anderes bedeutet als Gebrauch der Sprache; auch &amp;#039;&amp;#039;Fischfang&amp;#039;&amp;#039; enthält den Begriff der Vielheit nicht deutlich genug, und vollends in &amp;#039;&amp;#039;Fischerei&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der letzten Stufe nicht &amp;#039;&amp;#039;Fisch(e)&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; zugrunde. Auch der Bericht L. Corinths: &amp;#039;&amp;#039;Wir lernten Skatspielen, ein Student brachte uns ihn bei ist nicht besser&amp;#039;&amp;#039;. Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte eine Vogelhecke darunter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;unter dem Hute&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die möchten hervorfliegen&amp;#039;&amp;#039;; oder die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten.&amp;#039;&amp;#039; Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: &amp;#039;&amp;#039;Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er&amp;#039;&amp;#039; $Seite 139$ &amp;#039;&amp;#039;dem Weltgeist näher ist als sonst&amp;#039;&amp;#039;; selbst die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten.&amp;#039;&amp;#039; In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. Ehlers: &amp;#039;&amp;#039;lange Züge teebeladener Kamele oder Herden die gleiche Last tragender Esel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Durchaus als tadelnswert gilt es denn heute, ein das Hauptwort vertretendes Fürwort auf ein vorangehendes Eigenschaftswort zu beziehen. Also ahme man nicht nach: &amp;#039;&amp;#039;So waren wir auf der Grenze von Frankreich alles französischen Wesens auf einmal bar und ledig. Ihre Lebensweise fanden wir&amp;#039;&amp;#039; (statt: &amp;#039;&amp;#039;Wir fanden die Lebensweise der Franzosen&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu bestimmt und zu vornehm, ihre Dichtung kalt&amp;#039;&amp;#039; (Goethe). Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: &amp;#039;&amp;#039;Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;Verkauf des Erträgnisses&amp;#039;&amp;#039;). — &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt&amp;#039;&amp;#039; (L. Weichmann 1919). 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Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte eine Vogelhecke darunter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;unter dem Hute&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die möchten hervorfliegen&amp;#039;&amp;#039;; oder die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten.&amp;#039;&amp;#039; Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: &amp;#039;&amp;#039;Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er&amp;#039;&amp;#039; $Seite 139$ &amp;#039;&amp;#039;dem Weltgeist näher ist als sonst&amp;#039;&amp;#039;; selbst die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten.&amp;#039;&amp;#039; In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. 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		<title>DeletedUser am 15. Februar 2017 um 19:20 Uhr</title>
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Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: &amp;#039;&amp;#039;Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;Verkauf des Erträgnisses&amp;#039;&amp;#039;). — &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt&amp;#039;&amp;#039; (L. Weichmann 1919). Denn Sprachgebrauch (lateinisch einfach &amp;#039;&amp;#039;usus&amp;#039;&amp;#039;!) zeigt gar nicht mehr die volle Form des Substantivs Sprache und ist so festgeprägt, daß es schon etwas anderes bedeutet als Gebrauch der Sprache; auch &amp;#039;&amp;#039;Fischfang&amp;#039;&amp;#039; enthält den Begriff der Vielheit nicht deutlich genug, und vollends in &amp;#039;&amp;#039;Fischerei&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der letzten Stufe nicht &amp;#039;&amp;#039;Fisch(e)&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; zugrunde. Auch der Bericht L. Corinths: &amp;#039;&amp;#039;Wir lernten Skatspielen, ein Student brachte uns ihn bei ist nicht besser&amp;#039;&amp;#039;. Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte eine Vogelhecke darunter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;unter dem Hute&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die möchten hervorfliegen&amp;#039;&amp;#039;; oder die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten.&amp;#039;&amp;#039; Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: &amp;#039;&amp;#039;Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er&amp;#039;&amp;#039; $Seite 139$ &amp;#039;&amp;#039;dem Weltgeist näher ist als sonst&amp;#039;&amp;#039;; selbst die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten.&amp;#039;&amp;#039; In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. Ehlers: &amp;#039;&amp;#039;lange Züge teebeladener Kamele oder Herden die gleiche Last tragender Esel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Durchaus als tadelnswert gilt es denn heute, ein das Hauptwort vertretendes Fürwort auf ein vorangehendes Eigenschaftswort zu beziehen. Also ahme man nicht nach: &amp;#039;&amp;#039;So waren wir auf der Grenze von Frankreich alles französischen Wesens auf einmal bar und ledig. Ihre Lebensweise fanden wir&amp;#039;&amp;#039; (statt: &amp;#039;&amp;#039;Wir fanden die Lebensweise der Franzosen&amp;#039;&amp;#039;) &amp;#039;&amp;#039;zu bestimmt und zu vornehm, ihre Dichtung kalt&amp;#039;&amp;#039; (Goethe). Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: &amp;#039;&amp;#039;Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;Verkauf des Erträgnisses&amp;#039;&amp;#039;). — &amp;#039;&amp;#039;Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt&amp;#039;&amp;#039; (L. Weichmann 1919). Denn Sprachgebrauch (lateinisch einfach &amp;#039;&amp;#039;usus&amp;#039;&amp;#039;!) zeigt gar nicht mehr die volle Form des Substantivs Sprache und ist so festgeprägt, daß es schon etwas anderes bedeutet als Gebrauch der Sprache; auch &amp;#039;&amp;#039;Fischfang&amp;#039;&amp;#039; enthält den Begriff der Vielheit nicht deutlich genug, und vollends in &amp;#039;&amp;#039;Fischerei&amp;#039;&amp;#039; liegt auf der letzten Stufe nicht &amp;#039;&amp;#039;Fisch(e)&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;Fischer&amp;#039;&amp;#039; zugrunde. Auch der Bericht L. Corinths: &amp;#039;&amp;#039;Wir lernten Skatspielen, ein Student brachte uns ihn bei ist nicht besser&amp;#039;&amp;#039;. Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte eine Vogelhecke darunter&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;unter dem Hute&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die möchten hervorfliegen&amp;#039;&amp;#039;; oder die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten.&amp;#039;&amp;#039; Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: &amp;#039;&amp;#039;Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er&amp;#039;&amp;#039; $Seite 139$ &amp;#039;&amp;#039;dem Weltgeist näher ist als sonst&amp;#039;&amp;#039;; selbst die Grimms: &amp;#039;&amp;#039;über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten.&amp;#039;&amp;#039; In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. 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		<title>DeletedUser am 11. Januar 2017 um 16:57 Uhr</title>
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Falls also die Beziehung von welcher, dieser oder jener + Substantiv auf einen vorhergehenden Ausdruck unbequem empfunden wird, so kann das nur darin liegen, daß dem zugehörigen Hauptwort im vorhergehenden keine gleichmäßige Form entspricht. So wäre denn Lindaus Satz: Dem Gaste der Republik scheint diese Regierungsform nicht besonders zu behagen vollständig in Ordnung, da Regierungsform und Republik durchaus wie Art und Unterart zueinander stehn. Aber falsch sind Sätze: wie: Endlich erschien er (Tilly) ... vor Frankfurt a. O., wo er sich mit dem Überrest der Schaumburgischen Truppen vereinigte Er übergab diesem (statt: dessen) Feldherrn die Verteidigung Frankfurts (Schiller); Ein Madrider Privatschreiber versichert, $Fußnote auf nächster Seite fortgeführt$$ es herrsche in dieser Hauptstadt nur eine scheinbare Ruhe. Mit keinem lateinischen und französischen Worte, welche letztere Sprache ... Denn (Schaumburgische) Truppen sind kein (Schaumburgischer) Feldherr, ebensowenig als ein (Madrider) Privatschreiber eine Hauptstadt oder ein (französisches) Wort eine (französische) Sprache ist. — Davon daß die substantivischen Fürwörter Substantive vertreten, gibt es wohl nur eine Ausnahme. Sie besteht in dem prädikativischen Gebrauche des Wörtchens es, jetzt auch dies(es) in Beziehung nicht nur auf ein vorhergehendes Substantiv. Er tat des Bischofs Anselm v. Doornik Meldung, der es von 1146—1149 war; andere auch: Die Herren der Erde sind es — jetzt lieber: dieses — gerade dadurch usw.), auf ein Adjektiv: Er scheint ein verständiger Jüngling, und so werden die Eltern es sein (Goethe): Dagegen ist es nur eine scheinbare Ausnahme, wenn sich das Neutrum der Fürwörter auf Sähe bezieht, da dann deren Inhalt begrifflich zusammengefaßt wird.// auch nur auf wirklich vorhandene, selbständige Hauptwörter bezogen werden sollen. $Seite 338$ &lt;/del&gt;Durchaus als tadelnswert gilt es denn heute, ein das Hauptwort vertretendes Fürwort auf ein vorangehendes Eigenschaftswort zu beziehen. Also ahme man nicht nach: So waren wir auf der Grenze von Frankreich alles französischen Wesens auf einmal bar und ledig. Ihre Lebensweise fanden wir (statt: Wir fanden die Lebensweise der Franzosen) zu bestimmt und zu vornehm, ihre Dichtung kalt (Goethe). Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf (statt Verkauf des Erträgnisses). — Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt (L. Weichmann 1919). Denn Sprachgebrauch (lateinisch einfach usus!) zeigt gar nicht mehr die volle Form des Substantivs Sprache und ist so festgeprägt, daß es schon etwas anderes bedeutet als Gebrauch der Sprache; auch Fischfang enthält den Begriff der Vielheit nicht deutlich genug, und vollends in Fischerei liegt auf der letzten Stufe nicht Fisch(e), sondern Fischer zugrunde. Auch der Bericht L. Corinths: Wir lernten Skatspielen, ein Student brachte uns ihn bei ist nicht besser. Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: Er hatte eine Vogelhecke darunter (unter dem Hute), die möchten hervorfliegen; oder die Grimms: Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten. Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er $Seite 139$ dem Weltgeist näher ist als sonst; selbst die Grimms: über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten. In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. Ehlers: lange Züge teebeladener Kamele oder Herden die gleiche Last tragender Esel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Durchaus als tadelnswert gilt es denn heute, ein das Hauptwort vertretendes Fürwort auf ein vorangehendes Eigenschaftswort zu beziehen. Also ahme man nicht nach: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;So waren wir auf der Grenze von Frankreich alles französischen Wesens auf einmal bar und ledig. Ihre Lebensweise fanden wir&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wir fanden die Lebensweise der Franzosen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;zu bestimmt und zu vornehm, ihre Dichtung kalt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Goethe). Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Verkauf des Erträgnisses&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;). — &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(L. Weichmann 1919). 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Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Er hatte eine Vogelhecke darunter&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;unter dem Hute&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die möchten hervorfliegen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; oder die Grimms: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;$Seite 139$ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;dem Weltgeist näher ist als sonst&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; selbst die Grimms: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser: Sstark verschob die Seite Matthias(1929) Fischfang und deren Verkauf (§ 415) nach Matthias(1929) Fischfang und deren Verkauf (415), ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<updated>2016-09-15T18:56:01Z</updated>

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		<title>DeletedUser am 15. September 2016 um 18:55 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_Fischfang_und_deren_Verkauf_(415)&amp;diff=6790&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 8. August 2016 um 12:11 Uhr</title>
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		<updated>2016-08-08T12:11:09Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Fischfang und deren Verkauf [§ 415]&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=437&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=439&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=5420&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=importiert&lt;br /&gt;
|KapitelText=Auf dem heute strenger als früher gewahrten Grundsatze in der Beziehung die Gleichartigkeit nicht nur der Sachen und Begriffe, sondern auch der Wortklasse festzuhalten, beruht auch die Regel, daß Fürwörter als Vertreter von Hauptwörtern //1 Es kann dies natürlich nur von den allein, d. h. substantivisch stehenden Fürwörtern gelten; denn wenn Worte wie ein solcher, dieser oder jener vor einem Hauptwort stehn, so bezeichnen sie die in irgendwelcher Weise bestimmte Art ihres Hauptworts. Falls also die Beziehung von welcher, dieser oder jener + Substantiv auf einen vorhergehenden Ausdruck unbequem empfunden wird, so kann das nur darin liegen, daß dem zugehörigen Hauptwort im vorhergehenden keine gleichmäßige Form entspricht. So wäre denn Lindaus Satz: Dem Gaste der Republik scheint diese Regierungsform nicht besonders zu behagen vollständig in Ordnung, da Regierungsform und Republik durchaus wie Art und Unterart zueinander stehn. Aber falsch sind Sätze: wie: Endlich erschien er (Tilly) ... vor Frankfurt a. O., wo er sich mit dem Überrest der Schaumburgischen Truppen vereinigte Er übergab diesem (statt: dessen) Feldherrn die Verteidigung Frankfurts (Schiller); Ein Madrider Privatschreiber versichert, $Fußnote auf nächster Seite fortgeführt$$ es herrsche in dieser Hauptstadt nur eine scheinbare Ruhe. Mit keinem lateinischen und französischen Worte, welche letztere Sprache ... Denn (Schaumburgische) Truppen sind kein (Schaumburgischer) Feldherr, ebensowenig als ein (Madrider) Privatschreiber eine Hauptstadt oder ein (französisches) Wort eine (französische) Sprache ist. — Davon daß die substantivischen Fürwörter Substantive vertreten, gibt es wohl nur eine Ausnahme. Sie besteht in dem prädikativischen Gebrauche des Wörtchens es, jetzt auch dies(es) in Beziehung nicht nur auf ein vorhergehendes Substantiv. Er tat des Bischofs Anselm v. Doornik Meldung, der es von 1146—1149 war; andere auch: Die Herren der Erde sind es — jetzt lieber: dieses — gerade dadurch usw.), auf ein Adjektiv: Er scheint ein verständiger Jüngling, und so werden die Eltern es sein (Goethe): Dagegen ist es nur eine scheinbare Ausnahme, wenn sich das Neutrum der Fürwörter auf Sähe bezieht, da dann deren Inhalt begrifflich zusammengefaßt wird.// auch nur auf wirklich vorhandene, selbständige Hauptwörter bezogen werden sollen. $Seite 338$ Durchaus als tadelnswert gilt es denn heute, ein das Hauptwort vertretendes Fürwort auf ein vorangehendes Eigenschaftswort zu beziehen. Also ahme man nicht nach: So waren wir auf der Grenze von Frankreich alles französischen Wesens auf einmal bar und ledig. Ihre Lebensweise fanden wir (statt: Wir fanden die Lebensweise der Franzosen) zu bestimmt und zu vornehm, ihre Dichtung kalt (Goethe). Ebenso will uns die Beziehung eines Fürwortes auf das Bestimmungswort einer Zusammensetzung nicht gefallen, und zwar um so weniger, je eingebürgerter die Zusammensetzung ist und je weniger das Bestimmungswort nach dem Sinne der Zusammensetzung und seiner eigenen Gestalt die durch das Fürwort bezeichnete Form enthält. Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten wie: Der hochdeutsche Sprachgebrauch kann nur aus sich selbst beurteilt werden; denn diese ist nicht die allgemeine Stammsprache. — Fischfang und deren Verkauf (statt Verkauf des Erträgnisses). — Die Fischerei ist in Rußland sehr wichtig, alle Gewässer wimmeln von diesen Tieren. Aus dem Briefwechsel hat der Chronist diese aufbewahrt (L. Weichmann 1919). Denn Sprachgebrauch (lateinisch einfach usus!) zeigt gar nicht mehr die volle Form des Substantivs Sprache und ist so festgeprägt, daß es schon etwas anderes bedeutet als Gebrauch der Sprache; auch Fischfang enthält den Begriff der Vielheit nicht deutlich genug, und vollends in Fischerei liegt auf der letzten Stufe nicht Fisch(e), sondern Fischer zugrunde. Auch der Bericht L. Corinths: Wir lernten Skatspielen, ein Student brachte uns ihn bei ist nicht besser. Anders muß man urteilen, wenn die Zusammensetzung mehr oder minder für den einzelnen Fall gemacht und so das Bestimmungswort in größerer Selbständigkeit oder gar in vollständiger pluralischer Form erhalten ist oder sonst die ganze Zusammensetzung den Begriff der durch das Fürwort geforderten Menge deutlich genug ausdrückt//1 Während bei dem letztern Falle im eigentlichen Sinne eine Fügung nach dem Sinne vorliegt, so beruht die Möglichkeit der freieren Fügung im ersten Falle vielmehr auf dem von mir oben angegebenen Grunde oder, wie das Paul (S. 290) bezeichnet, darauf, das solche Neubildungen noch halb syntaktische Fügungen und erst halb Zusammensetzungen sind.//. Der letzte Umstand rechtfertigt selbst eine Fügung wie die Goethes: Er hatte eine Vogelhecke darunter (unter dem Hute), die möchten hervorfliegen; oder die Grimms: Er hatte einen Ameisenhaufen zertreten, die seine Herrschaft nicht anerkennen wollten. Jenes Verhältnis läßt Fügungen berechtigt erscheinen wie die Schillers: Ein streitendes Gestaltenheer, die seinen Sinn in Sklavenbanden hielten; Es gibt im Menschenleben Augenblicke, wo er $Seite 139$ dem Weltgeist näher ist als sonst; selbst die Grimms: über Frauenputz und die Tiere, die sie auf dem Schoß hielten. In einem Adjektiv steckt das Beziehungswort in der gewiß von niemand anders gewünschten Wendung von O. Ehlers: lange Züge teebeladener Kamele oder Herden die gleiche Last tragender Esel.&lt;br /&gt;
|Buch=Matthias(1929)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=alt, Goethe - Johann Wolfgang, Goethe - Johann Wolfgang, Grimm - Jacob, gegenwärtig, gegenwärtig, Corinth - Lovis, 20. Jahrhundert, Weichmann - L. (?), Lindau - Paul, Ehlers - Otto Ehrenfried, Schiller - Friedrich, Schiller - Friedrich&lt;br /&gt;
|Bewertung=ahme man nicht nach, berechtigt erscheinen, Durchaus als tadelnswert gilt, falsch, gewiß von niemand anders gewünschten Wendung, lieber, Man wird sich demnach solcher Beziehungen enthalten, nicht besser, rechtfertigt, sollen, statt, unbequem empfunden, vollständig in Ordnung&lt;br /&gt;
|IntertextuellerBezug=Paul: S. 290&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeletedUser</name></author>
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