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	<title>Matthias(1929) Lehren einen etwas und lernen - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 3. Mai 2017 um 11:26 Uhr</title>
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		<updated>2017-05-03T11:26:24Z</updated>

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Aus der Grundbedeutung von &amp;#039;&amp;#039;lehren&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;wissen machen&amp;#039;&amp;#039; geht auch hervor, daß der von dem ganzen kausativen Begriffe abhängige persönliche Akkusativ den sachlichen, der nur von dem seiner Selbständigkeit verlustig gegangenen Stammbegriffe abhängt, überwiegen und somit derjenige sein muß, welcher bei der Verwandlung ins Passiv Subjekt wird//1 Nur dann ist ein Sachsubjekt neben dem Passiv berechtigt, wenn keine belehrte Person genannt ist: &amp;#039;&amp;#039;In den humanistischen Anstalten werden namentlich Sprachen, in den realistischen exakte Wissenschaften gelehrt&amp;#039;&amp;#039;.//. Es heißt also weder: &amp;#039;&amp;#039;mich noch mir ist eine Sache gelehrt worden&amp;#039;&amp;#039;, welche zweite Fügung ja der falschen aktivischen: &amp;#039;&amp;#039;einem etwas lehren&amp;#039;&amp;#039; entspräche, sondern nur: &amp;#039;&amp;#039;du bist die Sache gelehrt worden&amp;#039;&amp;#039;. Freilich ist diese richtige Fügung heute nur noch üblich, wenn die Sachergänzung in einem Eigenschafts- oder Fürworte sächlichen Geschlechtes//2 Substantivische Sachergänzungen, wie in dem Satze Wielands: &amp;#039;&amp;#039;Den Tanz wurde ich von der Natur selbst gelehrt&amp;#039;&amp;#039;, sind heute deshalb selten, weil dafür &amp;#039;&amp;#039;etwas lernen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;in etwas unterwiesen -, unterrichtet werden&amp;#039;&amp;#039; eintritt.//, in einer Nennform oder einem Satze gegeben wird. &amp;#039;&amp;#039;Das Schlimmste, was uns widerfährt, das werden wir vom Tag gelehrt. Ich bin empfindlich genug gelehrt worden, wie ich mich verhalten soll; vor allem bin ich durch solche Erfahrungen gelehrt, nur zu reden, wenn ich gefragt werde&amp;#039;&amp;#039; (Goethe). Durchaus muß der Schriftsprache &amp;#039;&amp;#039;lernen&amp;#039;&amp;#039; im aktivischen Sinne = &amp;#039;&amp;#039;lehren&amp;#039;&amp;#039; ferngehalten werden, wenn auch selbst ein Sütterlin mit der Mundart schreibt: &amp;#039;&amp;#039;Die Eigenschaften der Dinge lernt den noch sprachlosen Menschen eine weitere Betrachtung kennen&amp;#039;&amp;#039;. Bei den Klassikern findet es sich nur sehr vereinzelt oder mit Absicht so, daß es die Art des Volkes kennzeichnen soll, wie wenn Georg im Götz sagt: &amp;#039;&amp;#039;Dafür pfeif ich ihnen auch allerlei Weisen und lerne sie&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;allerlei lustige Lieder&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Frühere Grammatiker waren geneigt, &amp;#039;&amp;#039;lehren&amp;#039;&amp;#039; einen persönlichen Dativ zuzugestehn, und die Forderung des Französischen hat auch die Klassiker oft zu solcher Fügung verleitet; aber dem Wesen dieses Wortes wird man gerechter, wenn man es mit dem doppelten Akkusativ verbindet, da es als kausatives Verbum &amp;#039;&amp;#039;wissen machen&amp;#039;&amp;#039; bedeutet und diese beiden Begriffe jeder ein Objekt erheischen. Also nehme man sich hierin wieder Luther zum Muster, der immer also fügt: &amp;#039;&amp;#039;Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Grundbedeutung von &amp;#039;&amp;#039;lehren&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;wissen machen&amp;#039;&amp;#039; geht auch hervor, daß der von dem ganzen kausativen Begriffe abhängige persönliche Akkusativ den sachlichen, der nur von dem seiner Selbständigkeit verlustig gegangenen Stammbegriffe abhängt, überwiegen und somit derjenige sein muß, welcher bei der Verwandlung ins Passiv Subjekt wird//1 Nur dann ist ein Sachsubjekt neben dem Passiv berechtigt, wenn keine belehrte Person genannt ist: &amp;#039;&amp;#039;In den humanistischen Anstalten werden namentlich Sprachen, in den realistischen exakte Wissenschaften gelehrt&amp;#039;&amp;#039;.//. Es heißt also weder: &amp;#039;&amp;#039;mich noch mir ist eine Sache gelehrt worden&amp;#039;&amp;#039;, welche zweite Fügung ja der falschen aktivischen: &amp;#039;&amp;#039;einem etwas lehren&amp;#039;&amp;#039; entspräche, sondern nur: &amp;#039;&amp;#039;du bist die Sache gelehrt worden&amp;#039;&amp;#039;. Freilich ist diese richtige Fügung heute nur noch üblich, wenn die Sachergänzung in einem Eigenschafts- oder Fürworte sächlichen Geschlechtes//2 Substantivische Sachergänzungen, wie in dem Satze Wielands: &amp;#039;&amp;#039;Den Tanz wurde ich von der Natur selbst gelehrt&amp;#039;&amp;#039;, sind heute deshalb selten, weil dafür &amp;#039;&amp;#039;etwas lernen&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;in etwas unterwiesen -, unterrichtet werden&amp;#039;&amp;#039; eintritt.//, in einer Nennform oder einem Satze gegeben wird. &amp;#039;&amp;#039;Das Schlimmste, was uns widerfährt, das werden wir vom Tag gelehrt. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 22. April 2017 um 16:53 Uhr</title>
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		<title>DeletedUser am 15. März 2017 um 14:42 Uhr</title>
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		<title>DeletedUser am 8. Januar 2017 um 16:40 Uhr</title>
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		<updated>2017-01-08T16:40:40Z</updated>

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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser: Lstark verschob die Seite Matthias(1929) Lehren, einen etwas, und lernen nach Matthias(1929) Lehren einen etwas und lernen, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<updated>2016-09-15T09:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Lstark verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Matthias(1929)_Lehren,_einen_etwas,_und_lernen&amp;amp;action=formedit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Matthias(1929) Lehren, einen etwas, und lernen (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Matthias(1929) Lehren, einen etwas, und lernen&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/Matthias(1929)_Lehren_einen_etwas_und_lernen&quot; title=&quot;Matthias(1929) Lehren einen etwas und lernen&quot;&gt;Matthias(1929) Lehren einen etwas und lernen&lt;/a&gt;, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_Lehren_einen_etwas_und_lernen&amp;diff=6764&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 18. August 2016 um 15:04 Uhr</title>
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		<updated>2016-08-18T15:04:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Lehren, einen etwas, und lernen&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=202&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=202&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=2690&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=nur Text&lt;br /&gt;
|KapitelText=Frühere Grammatiker waren geneigt, lehren einen persönlichen Dativ zuzugestehn, und die Forderung des Französischen hat auch die Klassiker oft zu solcher Fügung verleitet; aber dem Wesen dieses Wortes wird man gerechter, wenn man es mit dem doppelten Akkusativ verbindet, da es als kausatives Verbum wissen machen bedeutet und diese beiden Begriffe jeder ein Objekt erheischen. Also nehme man sich hierin wieder Luther zum Muster, der immer also fügt: Herr, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige. Aus der Grundbedeutung von lehren = wissen machen geht auch hervor, daß der von dem ganzen kausativen Begriffe abhängige persönliche Akkusativ den sachlichen, der nur von dem seiner Selbständigkeit verlustig gegangenen Stammbegriffe abhängt, überwiegen und somit derjenige sein muß, welcher bei der Verwandlung ins Passiv Subjekt wird//1 Nur dann ist ein Sachsubjekt neben dem Passiv berechtigt, wenn keine belehrte Person genannt ist: In den humanistischen Anstalten werden namentlich Sprachen, in den realistischen exakte Wissenschaften gelehrt.//. Es heißt also weder: mich noch mir ist eine Sache gelehrt worden, welche zweite Fügung ja der falschen aktivischen: einem etwas lehren entspräche, sondern nur: du bist die Sache gelehrt worden. Freilich ist diese richtige Fügung heute nur noch üblich, wenn die Sachergänzung in einem Eigenschafts- oder Fürworte sächlichen Geschlechtes//2 Substantivische Sachergänzungen, wie in dem Satze Wielands: Den Tanz wurde ich von der Natur selbst gelehrt, sind heute deshalb selten, weil dafür etwas lernen oder in etwas unterwiesen -, unterrichtet werden eintritt.//, in einer Nennform oder einem Satze gegeben wird. Das Schlimmste, was uns widerfährt, das werden wir vom Tag gelehrt. Ich bin empfindlich genug gelehrt worden, wie ich mich verhalten soll; vor allem bin ich durch solche Erfahrungen gelehrt, nur zu reden, wenn ich gefragt werde (Goethe). Durchaus muß der Schriftsprache lernen im aktivischen Sinne = lehren ferngehalten werden, wenn auch selbst ein Sütterlin mit der Mundart schreibt: Die Eigenschaften der Dinge lernt den noch sprachlosen Menschen eine weitere Betrachtung kennen. Bei den Klassikern findet es sich nur sehr vereinzelt oder mit Absicht so, daß es die Art des Volkes kennzeichnen soll, wie wenn Georg im Götz sagt: Dafür pfeif ich ihnen auch allerlei Weisen und lerne sie (!) allerlei lustige Lieder.&lt;br /&gt;
|Buch=Matthias(1929)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=Volk, alt, Goethe - Johann Wolfgang, Goethe - Johann Wolfgang, gegenwärtig, Literatursprache, Luther - Martin, Mundart, Sütterlin - (?), Wieland - Christoph Martin&lt;br /&gt;
|Bewertung=dem Wesen dieses Wortes wird man gerechter, Es heißt also weder, falschen, Frequenz/immer, Frequenz/nur noch üblich, wenn, Frequenz/nur sehr vereinzelt, Frequenz/selten, muß der Schriftsprache ferngehalten werden, nehme man sich hierin zum Muster, richtige&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeletedUser</name></author>
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