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	<title>Matthias(1929) Möglichkeit doppelter Auffassung - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 3. Mai 2017 um 11:16 Uhr</title>
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		<updated>2017-05-03T11:16:43Z</updated>

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B. &amp;#039;&amp;#039;die Unterbringung in ein&amp;#039;&amp;#039;[&amp;#039;&amp;#039;em&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Krankenhaus&amp;#039;&amp;#039;[&amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;bewirken&amp;#039;&amp;#039;; und ganz grundlos ist der Tadel, den die Sätze zweier Zeitungen gefunden haben: &amp;#039;&amp;#039;die wahnsinnige Königin in ihrem Schmerz verloren&amp;#039;&amp;#039;, der übrigens in dem Goethischen ein Vorbild hatte: &amp;#039;&amp;#039;so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Christi ist auf der Liebe gegründet&amp;#039;&amp;#039;. Das Verwandte &amp;#039;&amp;#039;fußen auf&amp;#039;&amp;#039; hat ja auch neben dem überwiegenden 4. noch den 3. Fall, diesen mehr in dem Sinne: &amp;#039;&amp;#039;seine Grundlage haben in etwas&amp;#039;&amp;#039;, jenen in dem anderen: &amp;#039;&amp;#039;sich stützen-, sich berufen auf&amp;#039;&amp;#039;. Selbst bei &amp;#039;&amp;#039;bauen&amp;#039;&amp;#039; ist der in übertragener Bedeutung (&amp;#039;&amp;#039;rechnen, sich verlassen auf&amp;#039;&amp;#039;) freilich allein übliche Akkusativ sonst nicht allein herrschend, und der Wechsel in dem Satze W. Müllers beruht auf überaus feiner Empfindung: &amp;#039;&amp;#039;Verhältnisse, die nicht auf dem Grunde des Herzens, sondern auf äußere Dinge gebaut waren; der Grund des Herzens&amp;#039;&amp;#039; ist da rein sinnlich als Baugrund gedacht, während es freilich nur heißen könnte: &amp;#039;&amp;#039;auf das Herz gebaut&amp;#039;&amp;#039;, wenn &amp;#039;&amp;#039;Grund&amp;#039;&amp;#039; gar nicht dastünde. Auch Riehl durfte sehr wohl sagen: &amp;#039;&amp;#039;dies faßte Goethe sehr schön in den Worten zusammen&amp;#039;&amp;#039; (statt des allerdings gewöhnlicheren: &amp;#039;&amp;#039;in die Worte&amp;#039;&amp;#039;), und Schiller: &amp;#039;&amp;#039;Tugenden, die du in ihm gepflanzt&amp;#039;&amp;#039;, und: &amp;#039;&amp;#039;Darum verschloß der Gott die unsichtbaren himmlischen Geschenke in einem unsichtbaren Leib&amp;#039;&amp;#039;. Statt sich zu freuen, daß z. B. ein Schriftsteller wie Gutzkow ausdrücklich das sinnlichere &amp;#039;&amp;#039;sich in die Seele schämen&amp;#039;&amp;#039; verlangte, übrigens darin mit dem Lessingschen Gebrauch im Einklange, hat man ihm vielmehr auch das Recht $Seite 146$ versagen wollen, statt des gewöhnlicheren: &amp;#039;&amp;#039;es tut mir in der Seele, im Herzen wehe&amp;#039;&amp;#039; kräftiger zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;es tut mir in die Seele, ins Herze wehe&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Die Anfechtung der letzten beiden Dichterstellen weist darauf hin, daß hier ein Tummelplatz engherziger Grammatiker vor uns liegt, indem sie für jede Redensart, zumal wenn die Präposition darin mehr oder weniger übertragen gebraucht ist, nur einem Falle die Daseinsberechtigung zuerkennen möchten; und doch sollte man sich vielmehr freuen, statt Formeln noch flüssiges Leben zu fühlen, statt erstarrter Wendungen noch freie Wahl zwischen verschiedenen sinnlichen Auffassungen zu beobachten. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 16. März 2017 um 15:41 Uhr</title>
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B. &#039;&#039;die Unterbringung in ein&#039;&#039;[&#039;&#039;em&#039;&#039;] &#039;&#039;Krankenhaus&#039;&#039;[&#039;&#039;e&#039;&#039;] &#039;&#039;bewirken&#039;&#039;; und ganz grundlos ist der Tadel, den die Sätze zweier Zeitungen gefunden haben: &#039;&#039;die wahnsinnige Königin in ihrem Schmerz verloren&#039;&#039;, der übrigens in dem Goethischen ein Vorbild hatte: &#039;&#039;so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken&#039;&#039;; und: &#039;&#039;Die Kirche Christi ist auf der Liebe gegründet&#039;&#039;. Das Verwandte &#039;&#039;fußen auf&#039;&#039; hat ja auch neben dem überwiegenden 4. noch den 3. Fall, diesen mehr in dem Sinne: &#039;&#039;seine Grundlage haben in etwas&#039;&#039;, jenen in dem anderen: &#039;&#039;sich stützen-, sich berufen auf&#039;&#039;. Selbst bei &#039;&#039;bauen&#039;&#039; ist der in übertragener Bedeutung (&#039;&#039;rechnen, sich verlassen auf&#039;&#039;) freilich allein übliche Akkusativ sonst nicht allein herrschend, und der Wechsel in dem Satze W. Müllers beruht auf überaus feiner Empfindung: &#039;&#039;Verhältnisse, die nicht auf dem Grunde des Herzens, sondern auf äußere Dinge gebaut waren; der Grund des Herzens&#039;&#039; ist da rein sinnlich als Baugrund gedacht, während es freilich nur heißen könnte: &#039;&#039;auf das Herz gebaut&#039;&#039;, wenn Grund gar nicht dastünde. Auch Riehl durfte sehr wohl sagen: &#039;&#039;dies faßte Goethe sehr schön in den Worten zusammen&#039;&#039; (statt des allerdings gewöhnlicheren: &#039;&#039;in die Worte&#039;&#039;), und Schiller: &#039;&#039;Tugenden, die du in ihm gepflanzt&#039;&#039;, und: &#039;&#039;Darum verschloß der Gott die unsichtbaren himmlischen Geschenke in einem unsichtbaren Leib&#039;&#039;. Statt sich zu freuen, daß z. B. ein Schriftsteller wie Gutzkow ausdrücklich das sinnlichere &#039;&#039;sich in die Seele schämen&#039;&#039; verlangte, übrigens darin mit dem Lessingschen Gebrauch im Einklange, hat man ihm vielmehr auch das Recht $Seite 146$ versagen wollen, statt des gewöhnlicheren: &#039;&#039;es tut mir in der Seele, im Herzen wehe&#039;&#039; kräftiger zu sagen: &#039;&#039;es tut mir in die Seele, ins Herze wehe&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Die Anfechtung der letzten beiden Dichterstellen weist darauf hin, daß hier ein Tummelplatz engherziger Grammatiker vor uns liegt, indem sie für jede Redensart, zumal wenn die Präposition darin mehr oder weniger übertragen gebraucht ist, nur einem Falle die Daseinsberechtigung zuerkennen möchten; und doch sollte man sich vielmehr freuen, statt Formeln noch flüssiges Leben zu fühlen, statt erstarrter Wendungen noch freie Wahl zwischen verschiedenen sinnlichen Auffassungen zu beobachten. 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Viebig) und: &amp;#039;&amp;#039;M. bemühte sich, bezüglich des Zeitpunktes der allgemeinen Wahlen keine feste Verpflichtung einzugehen&amp;#039;&amp;#039;; &amp;#039;&amp;#039;aber die Bezirksmänner&amp;#039;&amp;#039;, fügte er hinzu, &amp;#039;&amp;#039;bestehen auf augenblickliche Wahl&amp;#039;&amp;#039; (Übersetz. von Paléologue). Dagegen ist es noch heute gar nicht ungewöhnlich zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;In ein Gasthaus einkehren&amp;#039;&amp;#039;, neben überwiegendem Dativ bei Benennung des Wirtshauses: &amp;#039;&amp;#039;in der Krone, im Stern einkehren&amp;#039;&amp;#039;. wenn ein Bildhauer nach dem Platze gefragt wird, wo eine noch unter seinen Händen befindliche Gestalt aufgestellt werden soll, kann er so gut antworten: &amp;#039;&amp;#039;sie kommt auf der neuen Marienbrücke&amp;#039;&amp;#039;, als auch: &amp;#039;&amp;#039;auf die neue Marienbrücke zu stehen&amp;#039;&amp;#039;, wenn auch die zweite Weise jetzt üblicher ist. Auch Schiller sagt: &amp;#039;&amp;#039;Wir kamen vor eine Bude zu stehen&amp;#039;&amp;#039;; und Manöverberichte pflegten zu lauten: &amp;#039;&amp;#039;die Truppen kamen in die und die Ortschaften, nach Flöha und in seine Nachbarorte zu liegen&amp;#039;&amp;#039;. An den Stellen, wo in solchen Wendungen der 3. Fall steht, gehört er zu dem (ihm dann gewöhnlich auch äußerlich näher gerückten) Verbum, das von &amp;#039;&amp;#039;kommen&amp;#039;&amp;#039; abhängt: &amp;#039;&amp;#039;Meine Tür, an der du müde, durstig von der Jagd, zu klopfen kamst&amp;#039;&amp;#039; (Goethe); &amp;#039;&amp;#039;Geliebter Schlaf, komm über mir zu schweben&amp;#039;&amp;#039; (Haug), und: &amp;#039;&amp;#039;Die Päpste strebten nach dem Besitz von Avignon, nachdem sie dort zu wohnen gekommen&amp;#039;&amp;#039; (Augsb. Allg. Z.).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso ist es gleich gut möglich zu sagen: &amp;#039;&amp;#039;Wir wollen ihn in unsern Kreis&amp;#039;&amp;#039; als ... &amp;#039;&amp;#039;in unserm Kreis einführen&amp;#039;&amp;#039;, je nachdem das Mitbringen dahin oder die herzliche Aufnahme darin gemeint ist; &amp;#039;&amp;#039;so war er denn in die Familie eingeführt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den vergangenen Vorgang der Einführung, &amp;#039;&amp;#039;er war in der Familie eingeführt&amp;#039;&amp;#039; dagegen den daraus erwachsenen Zustand seines Vertrautseins darin, ähnlich war ursprünglich der Unterschied zwischen &amp;#039;&amp;#039;bestehen auf eine Sache&amp;#039;&amp;#039; (die man erst erstrebt) und &amp;#039;&amp;#039;bestehen auf einer Sache&amp;#039;&amp;#039; (wenn man auf dem alten Rechte, in dem alten Zustande verharren will); heute ist freilich auch in der ersteren Bedeutung der Dativ nicht mehr selten: &amp;#039;&amp;#039;Die Gemüter wurden verhetzt, auf eigenen Kirchen zu bestehn&amp;#039;&amp;#039; (sie zu fordern) neben: &amp;#039;&amp;#039;Ich bestehe auf mein Recht&amp;#039;&amp;#039; (CI. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 16. März 2017 um 15:40 Uhr</title>
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		<updated>2017-03-16T15:40:16Z</updated>

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Möglichkeit doppelter Auffassung. &lt;/del&gt;Die Anfechtung der letzten&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Die Anfechtung der letzten beiden Dichterstellen weist darauf hin, daß hier ein Tummelplatz &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;engherziger &lt;/ins&gt;Grammatiker vor uns liegt, indem sie für jede Redensart, zumal wenn die Präposition darin mehr oder weniger übertragen gebraucht ist, nur einem Falle die Daseinsberechtigung zuerkennen möchten; und doch sollte man sich vielmehr freuen, statt Formeln noch flüssiges Leben zu fühlen, statt erstarrter Wendungen noch freie Wahl zwischen verschiedenen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sinnlichen &lt;/ins&gt;Auffassungen zu beobachten. Gleichmöglich ist z. B. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Unterbringung &lt;/ins&gt;in ein&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;em&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Krankenhaus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;[&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;e&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bewirken&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; und ganz grundlos ist der Tadel, den die Sätze zweier Zeitungen gefunden haben: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die wahnsinnige Königin in ihrem Schmerz verloren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, der übrigens in dem Goethischen ein Vorbild hatte: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; und: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Kirche Christi ist auf der Liebe gegründet&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Das Verwandte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;fußen auf&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;hat ja auch neben dem überwiegenden 4. noch den 3. Fall, diesen mehr in dem Sinne: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;seine Grundlage haben in etwas&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, jenen in dem anderen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sich stützen-, sich berufen auf&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Selbst bei &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bauen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;ist der in übertragener &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Bedeutung &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;rechnen, sich verlassen auf&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) freilich allein übliche Akkusativ sonst nicht allein herrschend, und der Wechsel in dem Satze W. Müllers beruht auf überaus feiner Empfindung: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Verhältnisse, die nicht auf dem Grunde des Herzens, sondern auf äußere Dinge gebaut waren; der Grund des Herzens&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;ist da rein sinnlich als Baugrund gedacht, während es freilich nur heißen könnte: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;auf das Herz gebaut&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, wenn Grund gar nicht dastünde. Auch Riehl durfte sehr wohl sagen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;dies faßte Goethe sehr schön in den Worten zusammen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt des allerdings gewöhnlicheren: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;in die Worte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), und Schiller: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Tugenden, die du in ihm gepflanzt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, und: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Darum verschloß der Gott die unsichtbaren himmlischen Geschenke in einem unsichtbaren Leib&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Statt sich zu freuen, daß z. B. ein Schriftsteller wie Gutzkow ausdrücklich das sinnlichere &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sich in die Seele schämen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;verlangte, übrigens darin mit dem Lessingschen Gebrauch im Einklange, hat man ihm vielmehr auch das Recht $Seite 146$ versagen wollen, statt des gewöhnlicheren: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;es tut mir in der Seele, im Herzen wehe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;kräftiger zu sagen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;es tut mir in die Seele, ins Herze wehe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;beiden Dichterstellen weist darauf hin, daß hier ein Tummelplatz &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;engher-&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ziger &lt;/del&gt;Grammatiker vor uns liegt, indem sie für jede Redensart, zumal wenn&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ebenso ist es gleich gut möglich zu sagen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wir wollen ihn in unsern Kreis&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;als ... &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;in unserm Kreis einführen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, je nachdem das Mitbringen dahin oder die herzliche Aufnahme darin gemeint ist; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;so war er denn in die Familie eingeführt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bezeichnet den vergangenen Vorgang der Einführung, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;er war in der Familie eingeführt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;dagegen den daraus erwachsenen Zustand seines Vertrautseins darin, ähnlich war ursprünglich der Unterschied zwischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bestehen auf eine Sache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(die man erst erstrebt) und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bestehen auf einer Sache&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(wenn man auf dem alten Rechte, in dem alten Zustande verharren will); heute ist freilich auch in der ersteren Bedeutung der Dativ nicht mehr selten: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Gemüter wurden verhetzt, auf eigenen Kirchen zu bestehn&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(sie zu fordern) neben: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Ich bestehe auf mein Recht&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(CI. Viebig) und: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;M. bemühte sich, bezüglich des Zeitpunktes der allgemeinen Wahlen keine feste Verpflichtung einzugehen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;aber die Bezirksmänner&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, fügte er hinzu, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bestehen auf augenblickliche Wahl&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Übersetz. von Paléologue). Dagegen ist es noch heute gar nicht ungewöhnlich zu sagen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;In ein Gasthaus einkehren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, neben überwiegendem Dativ bei Benennung des Wirtshauses: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;in der Krone, im Stern einkehren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. wenn ein Bildhauer nach dem Platze gefragt wird, wo eine noch unter seinen Händen befindliche Gestalt aufgestellt werden soll, kann er so gut antworten: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sie kommt auf der neuen Marienbrücke&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, als auch: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;auf die neue Marienbrücke zu stehen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, wenn auch die zweite Weise jetzt üblicher ist. Auch Schiller sagt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Wir kamen vor eine Bude zu stehen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; und Manöverberichte pflegten zu lauten: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Truppen kamen in die und die Ortschaften, nach Flöha und in seine Nachbarorte zu liegen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. An den Stellen, wo in solchen Wendungen der 3. Fall steht, gehört er zu dem (ihm dann gewöhnlich auch äußerlich näher gerückten) Verbum, das von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;kommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;abhängt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Meine Tür, an der du müde, durstig von der Jagd, zu klopfen kamst&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Goethe); &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Geliebter Schlaf, komm über mir zu schweben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Haug), und: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Päpste strebten nach dem Besitz von Avignon, nachdem sie dort zu wohnen gekommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Augsb. Allg. Z.).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;die Präposition darin mehr oder weniger übertragen gebraucht ist, nur&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;einem Falle die Daseinsberechtigung zuerkennen möchten; und doch sollte&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;man sich vielmehr freuen, statt Formeln noch flüssiges Leben zu fühlen,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;statt erstarrter Wendungen noch freie Wahl zwischen verschiedenen &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sinn-&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;lichen &lt;/del&gt;Auffassungen zu beobachten. Gleichmöglich ist z. B. die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Unterbrin-&lt;/del&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gung &lt;/del&gt;in ein[em] Krankenhaus[e] bewirken; und ganz grundlos ist der Tadel,&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;hat ja auch neben dem überwiegenden 4. noch den 3. Fall, diesen mehr in&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-added&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 18. Februar 2017 um 12:44 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 3. Januar 2017 um 16:43 Uhr</title>
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		<updated>2017-01-03T16:43:47Z</updated>

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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=Augsburg, Zeitungssprache, Fachsprache (Handwerk), Viebig - Clara, Goethe - Johann Wolfgang, Gutzkow - Karl, Haug - Balthasar, gegenwärtig, gegenwärtig, Lessing - Gotthold Ephraim, Fachsprache (Militärwesen), Sprachverlauf, Redewendung/Sprichwort, Riehl - Wilhelm Heinrich, Schiller - Friedrich, Literatursprache, Rottenberg - Leontine, ursprünglich, Müller - W. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(?)&lt;/del&gt;, Gastronomie, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=Augsburg, Zeitungssprache, Fachsprache (Handwerk), Viebig - Clara, Goethe - Johann Wolfgang, Gutzkow - Karl, Haug - Balthasar, gegenwärtig, gegenwärtig, Lessing - Gotthold Ephraim, Fachsprache (Militärwesen), Sprachverlauf, Redewendung/Sprichwort, Riehl - Wilhelm Heinrich, Schiller - Friedrich, Literatursprache, Rottenberg - Leontine, ursprünglich, Müller - W., Gastronomie, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bewertung=beruht auf überaus feiner Empfindung, durfte sehr wohl sagen, erstarrter Wendungen, es freilich nur heißen könnte, Formeln, Frequenz/allein übliche, Frequenz/nicht allein herrschend, Frequenz/nicht mehr selten, Frequenz/überwiegendem, Frequenz/üblicher, ganz grundlos ist der Tadel, gar nicht ungewöhnlich, zu sagen, gewöhnlicheren, Gleichmöglich, ist es gleich gut möglich zu sagen, kann er so gut antworten, kräftiger, sinnlichere&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bewertung=beruht auf überaus feiner Empfindung, durfte sehr wohl sagen, erstarrter Wendungen, es freilich nur heißen könnte, Formeln, Frequenz/allein übliche, Frequenz/nicht allein herrschend, Frequenz/nicht mehr selten, Frequenz/überwiegendem, Frequenz/üblicher, ganz grundlos ist der Tadel, gar nicht ungewöhnlich, zu sagen, gewöhnlicheren, Gleichmöglich, ist es gleich gut möglich zu sagen, kann er so gut antworten, kräftiger, sinnlichere&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_M%C3%B6glichkeit_doppelter_Auffassung&amp;diff=1753&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 3. Januar 2017 um 16:22 Uhr</title>
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		<updated>2017-01-03T16:22:03Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 3. Januar 2017, 16:22 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=Augsburg, Zeitungssprache, Fachsprache (Handwerk), Viebig - Clara, Goethe - Johann Wolfgang, Gutzkow - Karl, Haug - Balthasar &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(?)&lt;/del&gt;, gegenwärtig, gegenwärtig, Lessing - Gotthold Ephraim, Fachsprache (Militärwesen), Sprachverlauf, Redewendung/Sprichwort, Riehl - Wilhelm Heinrich, Schiller - Friedrich, Literatursprache, Rottenberg - Leontine, ursprünglich, Müller - W. (?), Gastronomie, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=Augsburg, Zeitungssprache, Fachsprache (Handwerk), Viebig - Clara, Goethe - Johann Wolfgang, Gutzkow - Karl, Haug - Balthasar, gegenwärtig, gegenwärtig, Lessing - Gotthold Ephraim, Fachsprache (Militärwesen), Sprachverlauf, Redewendung/Sprichwort, Riehl - Wilhelm Heinrich, Schiller - Friedrich, Literatursprache, Rottenberg - Leontine, ursprünglich, Müller - W. (?), Gastronomie, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bewertung=beruht auf überaus feiner Empfindung, durfte sehr wohl sagen, erstarrter Wendungen, es freilich nur heißen könnte, Formeln, Frequenz/allein übliche, Frequenz/nicht allein herrschend, Frequenz/nicht mehr selten, Frequenz/überwiegendem, Frequenz/üblicher, ganz grundlos ist der Tadel, gar nicht ungewöhnlich, zu sagen, gewöhnlicheren, Gleichmöglich, ist es gleich gut möglich zu sagen, kann er so gut antworten, kräftiger, sinnlichere&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bewertung=beruht auf überaus feiner Empfindung, durfte sehr wohl sagen, erstarrter Wendungen, es freilich nur heißen könnte, Formeln, Frequenz/allein übliche, Frequenz/nicht allein herrschend, Frequenz/nicht mehr selten, Frequenz/überwiegendem, Frequenz/üblicher, ganz grundlos ist der Tadel, gar nicht ungewöhnlich, zu sagen, gewöhnlicheren, Gleichmöglich, ist es gleich gut möglich zu sagen, kann er so gut antworten, kräftiger, sinnlichere&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;}}&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;

&lt;!-- diff cache key zweidat?hsmw:diff:1.41:old-1757:rev-1753:php=table --&gt;
&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>DeletedUser</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_M%C3%B6glichkeit_doppelter_Auffassung&amp;diff=1757&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 28. Juli 2016 um 12:44 Uhr</title>
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		<updated>2016-07-28T12:44:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Möglichkeit doppelter Auffassung&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=145&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=146&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=1900&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=importiert&lt;br /&gt;
|KapitelText=2. Möglichkeit doppelter Auffassung. Die Anfechtung der letzten&lt;br /&gt;
beiden Dichterstellen weist darauf hin, daß hier ein Tummelplatz engher-&lt;br /&gt;
ziger Grammatiker vor uns liegt, indem sie für jede Redensart, zumal wenn&lt;br /&gt;
die Präposition darin mehr oder weniger übertragen gebraucht ist, nur&lt;br /&gt;
einem Falle die Daseinsberechtigung zuerkennen möchten; und doch sollte&lt;br /&gt;
man sich vielmehr freuen, statt Formeln noch flüssiges Leben zu fühlen,&lt;br /&gt;
statt erstarrter Wendungen noch freie Wahl zwischen verschiedenen sinn-&lt;br /&gt;
lichen Auffassungen zu beobachten. Gleichmöglich ist z. B. die Unterbrin-&lt;br /&gt;
gung in ein[em] Krankenhaus[e] bewirken; und ganz grundlos ist der Tadel,&lt;br /&gt;
den die Sätze zweier Zeitungen gefunden haben: die wahnsinnige Königin&lt;br /&gt;
in ihrem Schmerz verloren, der übrigens in dem Goethischen ein Vorbild&lt;br /&gt;
hatte: so ganz in dem Gefühle von ruhigem Dasein versunken; und: Die&lt;br /&gt;
Kirche Christi ist auf der Liebe gegründet. Das Verwandte fußen auf&lt;br /&gt;
hat ja auch neben dem überwiegenden 4. noch den 3. Fall, diesen mehr in&lt;br /&gt;
dem Sinne: seine Grundlage haben in etwas, jenen in dem anderen: sich&lt;br /&gt;
stützen-, sich berufen auf. Selbst bei bauen ist der in übertragener Bedeu-&lt;br /&gt;
tung (rechnen, sich verlassen auf) freilich allein übliche Akkusativ sonst&lt;br /&gt;
nicht allein herrschend, und der Wechsel in dem Satze W. Müllers beruht&lt;br /&gt;
auf überaus feiner Empfindung: Verhältnisse, die nicht auf dem Grunde&lt;br /&gt;
des Herzens, sondern auf äußere Dinge gebaut waren; der Grund des&lt;br /&gt;
Herzens ist da rein sinnlich als Baugrund gedacht, während es freilich nur&lt;br /&gt;
heißen könnte: auf das Herz gebaut, wenn Grund gar nicht dastünde. Auch&lt;br /&gt;
Riehl durfte sehr wohl sagen: dies faßte Goethe sehr schön in den Worten&lt;br /&gt;
zusammen (statt des allerdings gewöhnlicheren: in die Worte), und Schiller:&lt;br /&gt;
Tugenden, die du in ihm gepflanzt, und: Darum verschloß der Gott die&lt;br /&gt;
unsichtbaren himmlischen Geschenke in einem unsichtbaren Leib. Statt&lt;br /&gt;
sich zu freuen, daß z. B. ein Schriftsteller wie Gutzkow ausdrücklich das&lt;br /&gt;
sinnlichere sich in die Seele schämen verlangte, übrigens darin mit dem&lt;br /&gt;
Lessingschen Gebrauch im Einklange, hat man ihm vielmehr auch das Recht$Seite 146$versagen wollen, statt des gewöhnlicheren: es tut mir in der Seele, im Herzen wehe kräftiger zu sagen: es tut mir in die Seele, ins Herze wehe.&lt;br /&gt;
Ebenso ist es gleich gut möglich zu sagen: Wir wollen ihn in unsern Kreis als ... in unserm Kreis einführen, je nachdem das Mitbringen dahin oder die herzliche Aufnahme darin gemeint ist; so war er denn in die Familie eingeführt bezeichnet den vergangenen Vorgang der Einführung, er war in der Familie eingeführt dagegen den daraus erwachsenen Zustand seines Vertrautseins darin, ähnlich war ursprünglich der Unterschied zwischen bestehen auf eine Sache (die man erst erstrebt) und bestehen auf einer Sache (wenn man auf dem alten Rechte, in dem alten Zustande verharren will); heute ist freilich auch in der ersteren Bedeutung der Dativ nicht mehr selten: Die Gemüter wurden verhetzt, auf eigenen Kirchen zu bestehn (sie zu fordern) neben: Ich bestehe auf mein Recht (CI. Viebig) und: M. bemühte sich, bezüglich des Zeitpunktes der allgemeinen Wahlen keine feste Verpflichtung einzugehen; aber die Bezirksmänner, fügte er hinzu, bestehen auf augenblickliche Wahl (Übersetz. von Paléologue). Dagegen ist es noch heute gar nicht ungewöhnlich zu sagen: In ein Gasthaus einkehren, neben überwiegendem Dativ bei Benennung des Wirtshauses: in der Krone, im Stern einkehren. wenn ein Bildhauer nach dem Platze gefragt wird, wo eine noch unter seinen Händen befindliche Gestalt aufgestellt werden soll, kann er so gut antworten: sie kommt auf der neuen Marienbrücke, als auch: auf die neue Marienbrücke zu stehen, wenn auch die zweite Weise jetzt üblicher ist. Auch Schiller sagt: Wir kamen vor eine Bude zu stehen; und Manöverberichte pflegten zu lauten: die Truppen kamen in die und die Ortschaften, nach Flöha und in seine Nachbarorte zu liegen. An den Stellen, wo in solchen Wendungen der 3. Fall steht, gehört er zu dem (ihm dann gewöhnlich auch äußerlich näher gerückten) Verbum, das von kommen abhängt: Meine Tür, an der du müde, durstig von der Jagd, zu klopfen kamst (Goethe); Geliebter Schlaf, komm über mir zu schweben (Haug), und: Die Päpste strebten nach dem Besitz von Avignon, nachdem sie dort zu wohnen gekommen (Augsb. Allg. Z.).&lt;br /&gt;
|Buch=Matthias(1929)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=Augsburg, Zeitungssprache, Fachsprache (Handwerk), Viebig - Clara, Goethe - Johann Wolfgang, Gutzkow - Karl, Haug - Balthasar (?), gegenwärtig, gegenwärtig, Lessing - Gotthold Ephraim, Fachsprache (Militärwesen), Sprachverlauf, Redewendung/Sprichwort, Riehl - Wilhelm Heinrich, Schiller - Friedrich, Literatursprache, Rottenberg - Leontine, ursprünglich, Müller - W. (?), Gastronomie, Zeitungssprache&lt;br /&gt;
|Bewertung=beruht auf überaus feiner Empfindung, durfte sehr wohl sagen, erstarrter Wendungen, es freilich nur heißen könnte, Formeln, Frequenz/allein übliche, Frequenz/nicht allein herrschend, Frequenz/nicht mehr selten, Frequenz/überwiegendem, Frequenz/üblicher, ganz grundlos ist der Tadel, gar nicht ungewöhnlich, zu sagen, gewöhnlicheren, Gleichmöglich, ist es gleich gut möglich zu sagen, kann er so gut antworten, kräftiger, sinnlichere&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeletedUser</name></author>
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