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	<title>Matthias(1929) Von falsch statt des Genetivs - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 3. Mai 2017 um 11:19 Uhr</title>
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B. viel besser als die Fügungen: &amp;#039;&amp;#039;zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen&amp;#039;&amp;#039; bei Boyen oder &amp;#039;&amp;#039;eine Verwandte vom verstorbenen Herrn&amp;#039;&amp;#039; bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: &amp;#039;&amp;#039;die Übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen&amp;#039;&amp;#039;, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: &amp;#039;&amp;#039;Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;einen Staat von Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039;! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: &amp;#039;&amp;#039;die Extreme von Glauben und Unglauben&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;des Glaubens und Unglaubens&amp;#039;&amp;#039;) oder gar: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne&amp;#039;&amp;#039;. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiche vom sechzigjährigen Könige&amp;#039;&amp;#039;, Sanders (!): &amp;#039;&amp;#039;der Wechsel vom Kasus&amp;#039;&amp;#039;, oder Ranke: &amp;#039;&amp;#039;die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;//1 Mit den Fügungen Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein&amp;#039;&amp;#039;, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: &amp;#039;&amp;#039;Herr vom Hause&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;sein&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die Herren vom Rat&amp;#039;&amp;#039;. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: &amp;#039;&amp;#039;das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme&amp;#039;&amp;#039;; und besonders mit Objektsgenetiven: &amp;#039;&amp;#039;die Berufung von Kritzinger sowie&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von der Weberkirche beschlossen&amp;#039;&amp;#039;, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: &amp;#039;&amp;#039;das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten&amp;#039;&amp;#039; und besonders in solcher Weise: &amp;#039;&amp;#039;die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels&amp;#039;&amp;#039;. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und $Seite 154$ doch klingt &amp;#039;&amp;#039;eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns&amp;#039;&amp;#039;, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: &amp;#039;&amp;#039;eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner&amp;#039;&amp;#039;. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Als gönnte man dem Deutschen seinen noch kräftigen zweiten Fall nicht — weil ihn Engländer und Franzosen nicht mehr haben, denen man ja freilich so viel nachübersetzt — wird nun aber von auch weit über jene Grenzen hinaus angewendet, durchaus mit Unrecht, und wenn auch neumodische Sprachforscher darin, daß bei Voransetzung der Kasuspräpositionen das Verhältnis vorher klargelegt würde, eine größere Vergeistigung dieser Sprachen erkennen wollen. Der einfache Subjektsgenetiv war z. 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		<title>DeletedUser am 17. März 2017 um 18:58 Uhr</title>
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B. viel besser als die Fügungen: &amp;#039;&amp;#039;zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen&amp;#039;&amp;#039; bei Boyen oder &amp;#039;&amp;#039;eine Verwandte vom verstorbenen Herrn&amp;#039;&amp;#039; bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: &amp;#039;&amp;#039;die Übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen&amp;#039;&amp;#039;, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: &amp;#039;&amp;#039;Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;einen Staat von Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039;! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: &amp;#039;&amp;#039;die Extreme von Glauben und Unglauben&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;des Glaubens und Unglaubens&amp;#039;&amp;#039;) oder gar: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne&amp;#039;&amp;#039;. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: &amp;#039;&amp;#039;Die Leiche vom sechzigjährigen Könige&amp;#039;&amp;#039;, Sanders (!): &amp;#039;&amp;#039;der Wechsel vom Kasus&amp;#039;&amp;#039;, oder Ranke: &amp;#039;&amp;#039;die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten&amp;#039;&amp;#039;//1 Mit den Fügungen Goethes: &amp;#039;&amp;#039;Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein&amp;#039;&amp;#039;, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: &amp;#039;&amp;#039;Herr vom Hause&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;sein&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;die Herren vom Rat&amp;#039;&amp;#039;. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: &amp;#039;&amp;#039;das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme&amp;#039;&amp;#039;; und besonders mit Objektsgenetiven: &amp;#039;&amp;#039;die Berufung von Kritzinger sowie&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von der Weberkirche beschlossen&amp;#039;&amp;#039;, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: &amp;#039;&amp;#039;das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten&amp;#039;&amp;#039; und besonders in solcher Weise: &amp;#039;&amp;#039;die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels&amp;#039;&amp;#039;. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch &amp;#039;&amp;#039;von&amp;#039;&amp;#039; ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und $Seite 154$ doch klingt &amp;#039;&amp;#039;eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns&amp;#039;&amp;#039;, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: &amp;#039;&amp;#039;eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner&amp;#039;&amp;#039;. 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B. viel besser als die Fügungen: &amp;#039;&amp;#039;zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen&amp;#039;&amp;#039; bei Boyen oder &amp;#039;&amp;#039;eine Verwandte vom verstorbenen Herrn&amp;#039;&amp;#039; bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: &amp;#039;&amp;#039;die Übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen&amp;#039;&amp;#039;, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: &amp;#039;&amp;#039;Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;einen Staat von Preußen befreien&amp;#039;&amp;#039;! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: &amp;#039;&amp;#039;die Extreme von Glauben und Unglauben&amp;#039;&amp;#039; (statt &amp;#039;&amp;#039;des Glaubens und Unglaubens&amp;#039;&amp;#039;) oder gar: &amp;#039;&amp;#039;Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne&amp;#039;&amp;#039;. 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Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: &amp;#039;&amp;#039;das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme&amp;#039;&amp;#039;; und besonders mit Objektsgenetiven: &amp;#039;&amp;#039;die Berufung von Kritzinger sowie&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;von der Weberkirche beschlossen&amp;#039;&amp;#039;, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: &amp;#039;&amp;#039;das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten&amp;#039;&amp;#039; und besonders in solcher Weise: &amp;#039;&amp;#039;die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels&amp;#039;&amp;#039;. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 17. März 2017 um 18:55 Uhr</title>
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		<updated>2017-03-17T18:55:59Z</updated>

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B. viel besser als die Fügungen: zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen bei Boyen oder eine Verwandte vom verstorbenen Herrn bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;übergabe &lt;/del&gt;von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: Preußen befreien und einen Staat von Preußen befreien! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: die Extreme von Glauben und Unglauben (statt des Glaubens und Unglaubens) oder gar: Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: Die Leiche vom sechzigjährigen Könige, Sanders (!): der Wechsel vom Kasus, oder Ranke: die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten//1&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;) &lt;/del&gt;Mit den Fügungen Goethes: Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das von des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: Herr vom Hause (sein), die Herren vom Rat. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;— &lt;/del&gt;Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme; und besonders mit Objektsgenetiven: die Berufung von Kritzinger sowie (!) von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration (!) von der Weberkirche beschlossen, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten und besonders in solcher Weise: die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch von ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und$Seite 154$doch klingt eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Als gönnte man dem Deutschen seinen noch kräftigen zweiten Fall nicht — weil ihn Engländer und Franzosen nicht mehr haben, denen man ja freilich so viel nachübersetzt — wird nun aber von auch weit über jene Grenzen hinaus angewendet, durchaus mit Unrecht, und wenn auch neumodische Sprachforscher darin, daß bei Voransetzung der Kasuspräpositionen das Verhältnis vorher klargelegt würde, eine größere Vergeistigung dieser Sprachen erkennen wollen. Der einfache Subjektsgenetiv war z. B. viel besser als die Fügungen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bei Boyen oder &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;eine Verwandte vom verstorbenen Herrn&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Übergabe &lt;/ins&gt;von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Preußen befreien&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;einen Staat von Preußen befreien&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Extreme von Glauben und Unglauben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(statt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;des Glaubens und Unglaubens&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) oder gar: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Die Leiche vom sechzigjährigen Könige&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, Sanders (!): &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der Wechsel vom Kasus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, oder Ranke: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;//1 Mit den Fügungen Goethes: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Herr vom Hause&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sein&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Herren vom Rat&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; und besonders mit Objektsgenetiven: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Berufung von Kritzinger sowie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(!) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(!) &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von der Weberkirche beschlossen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und besonders in solcher Weise: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und $Seite 154$ doch klingt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mindestens eine Unebenheit ist es, einem Gliede mit von statt Wes- falls durch und ein zweites im Wesfall beizuordnen: infolge von Gobineaus rastloser Geistestätigkeit und seines Mangels an gesammelter Muße; Vollends fehlerhaft aber, einem von von abhängigen Wem-Fall einen Beisatz im Wesfall zuzuordnen: die Dissertation von Raoul Nicolas, eines Franzosen (Grenzb. 1917).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td colspan=&quot;2&quot; class=&quot;diff-side-deleted&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mindestens eine Unebenheit ist es, einem Gliede mit &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;statt Wes- falls durch und ein zweites im Wesfall beizuordnen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;infolge von Gobineaus rastloser Geistestätigkeit und seines Mangels an gesammelter Muße&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; Vollends fehlerhaft aber, einem von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;abhängigen Wem-Fall einen Beisatz im Wesfall zuzuordnen: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;die Dissertation von Raoul Nicolas, eines Franzosen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(Grenzb. 1917).&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=20. Jahrhundert, Boyen - Hermann von, Dahlmann - Friedrich Christoph, Goethe - Johann Wolfgang, Zeitungssprache, Grimm - Jacob, Grosse - Carl Friedrich August, Köln, Zeitungssprache, Ranke - Leopold von, Sanders - Daniel, Zeitungssprache, Volk, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=20. Jahrhundert, Boyen - Hermann von, Dahlmann - Friedrich Christoph, Goethe - Johann Wolfgang, Zeitungssprache, Grimm - Jacob, Grosse - Carl Friedrich August, Köln, Zeitungssprache, Ranke - Leopold von, Sanders - Daniel, Zeitungssprache, Volk, Zeitungssprache&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 15. März 2017 um 16:16 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 2. März 2017 um 15:34 Uhr</title>
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		<updated>2017-03-02T15:34:35Z</updated>

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B. viel besser als die Fügungen: zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen bei Boyen oder eine Verwandte vom verstorbenen Herrn bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: die übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: Preußen befreien und einen Staat von Preußen befreien! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: die Extreme von Glauben und Unglauben (statt des Glaubens und Unglaubens) oder gar: Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: Die Leiche vom sechzigjährigen Könige, Sanders (!): der Wechsel vom Kasus, oder Ranke: die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten//1) Mit den Fügungen Goethes: Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das von des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: Herr vom Hause (sein), die Herren vom Rat. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die — Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme; und besonders mit Objektsgenetiven: die Berufung von Kritzinger sowie (!) von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration (!) von der Weberkirche beschlossen, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten und besonders in solcher Weise: die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch von ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und$Seite 154$doch klingt eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Von falsch statt des Genetivs. Als gönnte man dem Deutschen seinen noch kräftigen zweiten Fall nicht — weil ihn Engländer und Franzosen nicht mehr haben, denen man ja freilich so viel nachübersetzt — wird nun aber von auch weit über jene Grenzen hinaus angewendet, durchaus mit Unrecht, und wenn auch neumodische Sprachforscher darin, daß bei Voransetzung der Kasuspräpositionen das Verhältnis vorher klargelegt würde, eine größere Vergeistigung — dieser Sprachen erkennen wollen. Der einfache Subjektsgenetiv war z. B. viel besser als die Fügungen: zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen bei Boyen oder eine Verwandte vom verstorbenen Herrn bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: die übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: Preußen befreien und einen Staat von Preußen befreien! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: die Extreme von Glauben und Unglauben (statt des Glaubens und Unglaubens) oder gar: Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: Die Leiche vom sechzigjährigen Könige, Sanders (!): der Wechsel vom Kasus, oder Ranke: die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten//1) Mit den Fügungen Goethes: Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das von des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: Herr vom Hause (sein), die Herren vom Rat. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die — Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme; und besonders mit Objektsgenetiven: die Berufung von Kritzinger sowie (!) von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration (!) von der Weberkirche beschlossen, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten und besonders in solcher Weise: die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch von ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und$Seite 154$doch klingt eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_Von_falsch_statt_des_Genetivs&amp;diff=5937&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 29. Juli 2016 um 06:00 Uhr</title>
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		<updated>2016-07-29T06:00:35Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Von falsch statt des Genetivs&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=153&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=154&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=2000&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=importiert&lt;br /&gt;
|KapitelText=Von falsch statt des Genetivs. Als gönnte man dem Deutschen seinen noch kräftigen zweiten Fall nicht — weil ihn Engländer und Franzosen nicht mehr haben, denen man ja freilich so viel nachübersetzt — wird nun aber von auch weit über jene Grenzen hinaus angewendet, durchaus mit Unrecht, und wenn auch neumodische Sprachforscher darin, daß bei Voransetzung der Kasuspräpositionen das Verhältnis vorher klargelegt würde, eine größere Vergeistigung — dieser Sprachen erkennen wollen. Der einfache Subjektsgenetiv war z. B. viel besser als die Fügungen: zum Wohle von Preußen, das Benehmen von Bennigsen, die Unentschlossenheit und Schwäche von Preußen bei Boyen oder eine Verwandte vom verstorbenen Herrn bei Grosse; ebenso der Objektsgenetiv in solchen Fällen: die übergabe von Danzig, zur Erhebung und Befreiung von Preußen, in welch letzterem Fall die beiden Sätze stecken könnten: Preußen befreien und einen Staat von Preußen befreien! Aus den Tageblättern nur einige solche Ungeheuerlichkeiten: die Extreme von Glauben und Unglauben (statt des Glaubens und Unglaubens) oder gar: Die Heimat vom Witze und die vom Scharfsinne. Wenn es indes selbst Dahlmann fertig gebracht hat, zu schreiben: Die Leiche vom sechzigjährigen Könige, Sanders (!): der Wechsel vom Kasus, oder Ranke: die Macht von Rom in alten und neuen Zeiten//1) Mit den Fügungen Goethes: Spur von meiner Wohltäterin oder Herr vom Hebräischen werden, Herr vom Garten, - von seinen Handlungen sein, lassen sich die obigen nicht rechtfertigen; die erste wird durch das von des Urhebers erklärt; die andern konnten sich — um nur eins anzudeuten, sehr bequem an stehende Wendungen anlehnen, wie: Herr vom Hause (sein), die Herren vom Rat. Ähnliche Ausdrücke bei Grimm sind aber auch ein Entgegenkommen gegen die — Bequemlichkeit der Volkssprache.//, so kann das nur beweisen, daß auch an Gefeiten einmal der Keim einer umgehenden Krankheit haften bleiben kann, nimmer aber Fügungen rechtfertigen, wie man sie tagtäglich in Zeitungen liest: das Gesicht von der angeschwommenen Leiche war noch deutlich zu erkennen; Der erste Teil vom Zuge stand noch oben auf dem Damme; und besonders mit Objektsgenetiven: die Berufung von Kritzinger sowie (!) von Wendland, wegen Aufgabe vom Geschäft, die Schließung vom Theater; Der Kirchenvorstand hat die Restauration (!) von der Weberkirche beschlossen, oder mit ungerechtfertigtem Wechsel: das Missionsgebiet von Mangila und seiner Nebenstaaten und besonders in solcher Weise: die wiederholte Hinausschiebung vom Eröffnungstage des Lutherfestspiels. Ja dieser Wechsel hat sogar die Billigung mancher Sprachlehrer für sich: nach denen soll nämlich der Genetiv durch von ersetzt werden, wenn sonst vom ersten Genetiv ein zweiter, vollends in derselben Form, abhängen würde; und$Seite 154$doch klingt eine entschiedene Weigerung von einem Teile der Rechten, der Erbe von seines Vaters mutigem und strebsamem Geiste, eine ungeheuchelte Bewunderung einesteils von dem nationalen Schwunge des Festes, andrerseits von dem feinen künstlerischen Geiste Kölns, wie z. B. die Kölnische Zeitung geschrieben hat, wahrlich nicht besser, jedenfalls aber undeutsch gegenüber solcher Fügung: eine Weigerung einesteils der Rechten, der Erbe des mutigen ... Geistes seines Vaters, die Bewunderung ebensowohl des nationalen Schwunges in dem Feste, als des feinen künstlerischen Geistes der Kölner. Mehr über das Zusammentreffen zweier Genetive in § 176.&lt;br /&gt;
Mindestens eine Unebenheit ist es, einem Gliede mit von statt Wes- falls durch und ein zweites im Wesfall beizuordnen: infolge von Gobineaus rastloser Geistestätigkeit und seines Mangels an gesammelter Muße; Vollends fehlerhaft aber, einem von von abhängigen Wem-Fall einen Beisatz im Wesfall zuzuordnen: die Dissertation von Raoul Nicolas, eines Franzosen (Grenzb. 1917).&lt;br /&gt;
|Buch=Matthias(1929)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Matthias 1929-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=20. Jahrhundert, Boyen - Hermann von, Dahlmann - Friedrich Christoph, Goethe - Johann Wolfgang, Zeitungssprache, Grimm - Jacob, Grosse - Carl Friedrich August, Köln, Zeitungssprache, Ranke - Leopold von, Sanders - Daniel, Zeitungssprache, Volk, Zeitungssprache&lt;br /&gt;
|Bewertung=Entgegenkommen gegen die - Bequemlichkeit der Volkssprache, Frequenz/tagtäglich, Keim einer umgehenden Krankheit, klingt wahrlich nicht besser, lassen sich nicht rechtfertigen, Mindestens eine Unebenheit, mit Unrecht, nimmer rechtfertigen, undeutsch, Ungeheuerlichkeiten, ungerechtfertigtem, viel besser, vollends fehlerhaft&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>DeletedUser</name></author>
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