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	<title>Matthias(1929) Welcher oder der - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Zweidat</subtitle>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Matthias(1929)_Welcher_oder_der&amp;diff=4673&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 3. Mai 2017 um 11:05 Uhr</title>
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		<updated>2017-05-03T11:05:12Z</updated>

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B. &amp;#039;&amp;#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&amp;#039;&amp;#039; — Relativisches &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &amp;#039;&amp;#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&amp;#039;&amp;#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &amp;#039;&amp;#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&amp;#039;&amp;#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; möglich ist, heute//3 Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, als entsprechend dem &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; besonders nach &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &amp;#039;&amp;#039;derjenige&amp;#039;&amp;#039; stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: &amp;#039;&amp;#039;Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag&amp;#039;&amp;#039; ( = &amp;#039;&amp;#039;ein solcher Tag&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten&amp;#039;&amp;#039; (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; wie richtiger, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &amp;#039;&amp;#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&amp;#039;&amp;#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &amp;#039;&amp;#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &amp;#039;&amp;#039;die Lücke, die er&amp;#039;&amp;#039;: sondern, &amp;#039;&amp;#039;welche er gelassen hatte&amp;#039;&amp;#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &amp;#039;&amp;#039;welche die, welche diese&amp;#039;&amp;#039;, und ebenso fast nur &amp;#039;&amp;#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;worin&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &amp;#039;&amp;#039;nachdem, seitdem, indem&amp;#039;&amp;#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &amp;#039;&amp;#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&amp;#039;&amp;#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;eine tiefe Stille, während welcher.&amp;#039;&amp;#039; Auch die kürzere ältere Form &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; kommt neben &amp;#039;&amp;#039;deren&amp;#039;&amp;#039; noch vor: &amp;#039;&amp;#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&amp;#039;&amp;#039; (DAZ. 28). Wer die Kraft der alten schlichteren Formen &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf &amp;#039;&amp;#039;welchem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;dem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;an welche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; usw. die zugleich hinweisenden Adverbien &amp;#039;&amp;#039;daran, darauf, darin, danach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;darnach&amp;#039;&amp;#039; u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Was unter den hinweisenden Fürwörtern &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039;, ist unter den rückbezüglichen &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, das manche so ausschließlich brauchen, als wüßten sie garnichts von dem andern gefälligeren und natürlicheren: &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039;. Und doch kann dies außer in Verbindung mit folgendem Hauptworte//2 Z. 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Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 20. März 2017 um 15:17 Uhr</title>
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B. &#039;&#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&#039;&#039; — Relativisches &#039;&#039;der&#039;&#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &#039;&#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&#039;&#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &#039;&#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&#039;&#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &#039;&#039;welcher&#039;&#039; möglich ist, heute //&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;* &lt;/del&gt;Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &#039;&#039;der&#039;&#039; und &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, als entsprechend dem &#039;&#039;solcher&#039;&#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &#039;&#039;welcher&#039;&#039; besonders nach &#039;&#039;solcher&#039;&#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &#039;&#039;derjenige&#039;&#039; stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: &#039;&#039;Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag&#039;&#039; ( = &#039;&#039;ein solcher Tag&#039;&#039;), &#039;&#039;welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten&#039;&#039; (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist &#039;&#039;der&#039;&#039; wie richtiger, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &#039;&#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&#039;&#039;: &#039;&#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&#039;&#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &#039;&#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&#039;&#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &#039;&#039;die Lücke, die er&#039;&#039;: sondern, &#039;&#039;welche er gelassen hatte&#039;&#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &#039;&#039;welche die, welche diese&#039;&#039;, und ebenso fast nur &#039;&#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&#039;&#039; (oder &#039;&#039;worin&#039;&#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &#039;&#039;nachdem, seitdem, indem&#039;&#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &#039;&#039;welcher&#039;&#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &#039;&#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&#039;&#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &#039;&#039;derselbe&#039;&#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &#039;&#039;welcher&#039;&#039;: &#039;&#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&#039;&#039;; und: &#039;&#039;eine tiefe Stille, während welcher.&#039;&#039; Auch die kürzere ältere Form &#039;&#039;der&#039;&#039; kommt neben &#039;&#039;deren&#039;&#039; noch vor: &#039;&#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&#039;&#039;; und: &#039;&#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&#039;&#039; (DAZ. 28). Wer die Kraft der alten schlichteren Formen &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf &#039;&#039;welchem&#039;&#039; oder &#039;&#039;dem&#039;&#039;, &#039;&#039;an welche&#039;&#039; oder &#039;&#039;die&#039;&#039; usw. die zugleich hinweisenden Adverbien &#039;&#039;daran, darauf, darin, danach&#039;&#039; oder &#039;&#039;darnach&#039;&#039; u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. 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Wer die Kraft der alten schlichteren Formen &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf &#039;&#039;welchem&#039;&#039; oder &#039;&#039;dem&#039;&#039;, &#039;&#039;an welche&#039;&#039; oder &#039;&#039;die&#039;&#039; usw. die zugleich hinweisenden Adverbien &#039;&#039;daran, darauf, darin, danach&#039;&#039; oder &#039;&#039;darnach&#039;&#039; u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &#039;&#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&#039;&#039;. &#039;&#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 2. März 2017 um 14:52 Uhr</title>
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B. &amp;#039;&amp;#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&amp;#039;&amp;#039; — Relativisches &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &amp;#039;&amp;#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&amp;#039;&amp;#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &amp;#039;&amp;#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&amp;#039;&amp;#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, als entsprechend dem &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; besonders nach &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &amp;#039;&amp;#039;derjenige&amp;#039;&amp;#039; stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: &amp;#039;&amp;#039;Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag&amp;#039;&amp;#039; ( = &amp;#039;&amp;#039;ein solcher Tag&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten&amp;#039;&amp;#039; (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; wie richtiger, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &amp;#039;&amp;#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&amp;#039;&amp;#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &amp;#039;&amp;#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &amp;#039;&amp;#039;die Lücke, die er&amp;#039;&amp;#039;: sondern, &amp;#039;&amp;#039;welche er gelassen hatte&amp;#039;&amp;#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &amp;#039;&amp;#039;welche die, welche diese&amp;#039;&amp;#039;, und ebenso fast nur &amp;#039;&amp;#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;worin&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &amp;#039;&amp;#039;nachdem, seitdem, indem&amp;#039;&amp;#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &amp;#039;&amp;#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&amp;#039;&amp;#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;eine tiefe Stille, während welcher.&amp;#039;&amp;#039; Auch die kürzere ältere Form &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; kommt neben &amp;#039;&amp;#039;deren&amp;#039;&amp;#039; noch vor: &amp;#039;&amp;#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&amp;#039;&amp;#039; (DAZ. 28). Wer die Kraft der alten schlichteren Formen &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf &amp;#039;&amp;#039;welchem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;dem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;an welche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; usw. die zugleich hinweisenden Adverbien &amp;#039;&amp;#039;daran, darauf, darin, danach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;darnach&amp;#039;&amp;#039; u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Was unter den hinweisenden Fürwörtern &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039;, ist unter den rückbezüglichen &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, das manche so ausschließlich brauchen, als wüßten sie garnichts von dem andern gefälligeren und natürlicheren: &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039;. Und doch kann dies außer in Verbindung mit folgendem Hauptworte //* Z. 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Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &amp;#039;&amp;#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&amp;#039;&amp;#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &amp;#039;&amp;#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &amp;#039;&amp;#039;die Lücke, die er&amp;#039;&amp;#039;: sondern, &amp;#039;&amp;#039;welche er gelassen hatte&amp;#039;&amp;#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &amp;#039;&amp;#039;welche die, welche diese&amp;#039;&amp;#039;, und ebenso fast nur &amp;#039;&amp;#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;worin&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &amp;#039;&amp;#039;nachdem, seitdem, indem&amp;#039;&amp;#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &amp;#039;&amp;#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&amp;#039;&amp;#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;eine tiefe Stille, während welcher.&amp;#039;&amp;#039; Auch die kürzere ältere Form &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; kommt neben &amp;#039;&amp;#039;deren&amp;#039;&amp;#039; noch vor: &amp;#039;&amp;#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&amp;#039;&amp;#039; (DAZ. 28). Wer die Kraft der alten schlichteren Formen &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf &amp;#039;&amp;#039;welchem&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;dem&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;an welche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;die&amp;#039;&amp;#039; usw. die zugleich hinweisenden Adverbien &amp;#039;&amp;#039;daran, darauf, darin, danach&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;darnach&amp;#039;&amp;#039; u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &amp;#039;&amp;#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 30. Dezember 2016 um 13:33 Uhr</title>
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B. &amp;#039;&amp;#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&amp;#039;&amp;#039; — Relativisches &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &amp;#039;&amp;#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&amp;#039;&amp;#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &amp;#039;&amp;#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&amp;#039;&amp;#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;, als entsprechend dem &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; besonders nach &amp;#039;&amp;#039;solcher&amp;#039;&amp;#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &amp;#039;&amp;#039;derjenige&amp;#039;&amp;#039; stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: &amp;#039;&amp;#039;Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag&amp;#039;&amp;#039; ( = &amp;#039;&amp;#039;ein solcher Tag&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten&amp;#039;&amp;#039; (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; wie richtiger, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &amp;#039;&amp;#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&amp;#039;&amp;#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &amp;#039;&amp;#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &amp;#039;&amp;#039;die Lücke, die er&amp;#039;&amp;#039;: sondern, &amp;#039;&amp;#039;welche er gelassen hatte&amp;#039;&amp;#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &amp;#039;&amp;#039;welche die, welche diese&amp;#039;&amp;#039;, und ebenso fast nur &amp;#039;&amp;#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;worin&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &amp;#039;&amp;#039;nachdem, seitdem, indem&amp;#039;&amp;#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &amp;#039;&amp;#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&amp;#039;&amp;#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &amp;#039;&amp;#039;derselbe&amp;#039;&amp;#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;eine tiefe Stille, während welcher.&amp;#039;&amp;#039; Auch die kürzere ältere Form &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; kommt neben &amp;#039;&amp;#039;deren&amp;#039;&amp;#039; noch vor: &amp;#039;&amp;#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&amp;#039;&amp;#039;; und: &amp;#039;&amp;#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&amp;#039;&amp;#039; (DAZ. 28). 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Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &amp;#039;&amp;#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&amp;#039;&amp;#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &amp;#039;&amp;#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&amp;#039;&amp;#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &amp;#039;&amp;#039;die Lücke, die er&amp;#039;&amp;#039;: sondern, &amp;#039;&amp;#039;welche er gelassen hatte&amp;#039;&amp;#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &amp;#039;&amp;#039;welche die, welche diese&amp;#039;&amp;#039;, und ebenso fast nur &amp;#039;&amp;#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&amp;#039;&amp;#039; (oder &amp;#039;&amp;#039;worin&amp;#039;&amp;#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &amp;#039;&amp;#039;nachdem, seitdem, indem&amp;#039;&amp;#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &amp;#039;&amp;#039;der, die, das&amp;#039;&amp;#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &amp;#039;&amp;#039;welcher&amp;#039;&amp;#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &amp;#039;&amp;#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&amp;#039;&amp;#039; Doch verwendet G. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 30. Dezember 2016 um 13:31 Uhr</title>
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B. &#039;&#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&#039;&#039; — Relativisches &#039;&#039;der&#039;&#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &#039;&#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&#039;&#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &#039;&#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&#039;&#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &#039;&#039;welcher&#039;&#039; möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &#039;&#039;der&#039;&#039; und &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, als entsprechend dem &#039;&#039;solcher&#039;&#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &#039;&#039;welcher&#039;&#039; besonders nach &#039;&#039;solcher&#039;&#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &#039;&#039;derjenige&#039;&#039; stehn müßte. 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Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &#039;&#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&#039;&#039;: &#039;&#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&#039;&#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &#039;&#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&#039;&#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &#039;&#039;die Lücke, die er&#039;&#039;: sondern, &#039;&#039;welche er gelassen hatte&#039;&#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &#039;&#039;welche die, welche diese&#039;&#039;, und ebenso fast nur &#039;&#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&#039;&#039; (oder &#039;&#039;worin&#039;&#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &#039;&#039;nachdem, seitdem, indem&#039;&#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &#039;&#039;welcher&#039;&#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &#039;&#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&#039;&#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &#039;&#039;derselbe&#039;&#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &#039;&#039;welcher&#039;&#039;: &#039;&#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&#039;&#039;; und: &#039;&#039;eine tiefe Stille, während welcher.&#039;&#039; Auch die kürzere ältere Form der kommt neben &#039;&#039;deren&#039;&#039; noch vor: &#039;&#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&#039;&#039;; und: &#039;&#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&#039;&#039; (DAZ. 28). 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Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &#039;&#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&#039;&#039;. &#039;&#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Was unter den hinweisenden Fürwörtern &#039;&#039;derselbe&#039;&#039;, ist unter den rückbezüglichen &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, das manche so ausschließlich brauchen, als wüßten sie garnichts von dem andern gefälligeren und natürlicheren: &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039;. Und doch kann dies außer in Verbindung mit folgendem Hauptworte //* Z. 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Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &#039;&#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&#039;&#039;: &#039;&#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&#039;&#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &#039;&#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&#039;&#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &#039;&#039;die Lücke, die er&#039;&#039;: sondern, &#039;&#039;welche er gelassen hatte&#039;&#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &#039;&#039;welche die, welche diese&#039;&#039;, und ebenso fast nur &#039;&#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&#039;&#039; (oder &#039;&#039;worin&#039;&#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &#039;&#039;nachdem, seitdem, indem&#039;&#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &#039;&#039;welcher&#039;&#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &#039;&#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&#039;&#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &#039;&#039;derselbe&#039;&#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &#039;&#039;welcher&#039;&#039;: &#039;&#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&#039;&#039;; und: &#039;&#039;eine tiefe Stille, während welcher.&#039;&#039; Auch die kürzere ältere Form &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;kommt neben &#039;&#039;deren&#039;&#039; noch vor: &#039;&#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&#039;&#039;; und: &#039;&#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&#039;&#039; (DAZ. 28). 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B. &#039;&#039;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&#039;&#039; — Relativisches &#039;&#039;der&#039;&#039; vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &#039;&#039;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&#039;&#039;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &#039;&#039;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&#039;&#039;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &#039;&#039;welcher&#039;&#039; möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &#039;&#039;der&#039;&#039; und &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, als entsprechend dem &#039;&#039;solcher&#039;&#039;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &#039;&#039;welcher&#039;&#039; besonders nach &#039;&#039;solcher&#039;&#039; und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &#039;&#039;derjenige&#039;&#039; stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: &#039;&#039;Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag&#039;&#039; ( = &#039;&#039;ein solcher Tag&#039;&#039;), &#039;&#039;welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten&#039;&#039; (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist &#039;&#039;der&#039;&#039; wie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;richtiger&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &#039;&#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&#039;&#039;: &#039;&#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&#039;&#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &#039;&#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&#039;&#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &#039;&#039;die Lücke, die er&#039;&#039;: sondern, &#039;&#039;welche er gelassen hatte&#039;&#039;. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer &#039;&#039;welche die, welche diese&#039;&#039;, und ebenso fast nur &#039;&#039;nach welchem, seit welchem, in welchem&#039;&#039; (oder &#039;&#039;worin&#039;&#039;) zur Vermeidung des Gleichklangs mit &#039;&#039;nachdem, seitdem, indem&#039;&#039; //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der sächsischen Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer dreimal, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039; gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &#039;&#039;welcher&#039;&#039; aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich beobachten, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort &#039;&#039;dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte.&#039;&#039; Doch verwendet G. Keller, der auch den Formen von &#039;&#039;derselbe&#039;&#039; garnicht abgeneigt ist, gern die Form &#039;&#039;welcher&#039;&#039;: &#039;&#039;keine vornehmen Sitten, welcher man sie teilhaftig machte&#039;&#039;; und: &#039;&#039;eine tiefe Stille, während welcher.&#039;&#039; Auch die kürzere ältere Form der kommt neben &#039;&#039;deren&#039;&#039; noch vor: &#039;&#039;eine Art Mimikry, der er sich bediente&#039;&#039;; und: &#039;&#039;Lange Stille, während der Groner mit aller Anstrengung, deren er noch fähig war, nachdachte&#039;&#039; (DAZ. 28). 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Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &#039;&#039;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&#039;&#039;. &#039;&#039;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&#039;&#039;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Was unter den hinweisenden Fürwörtern &#039;&#039;derselbe&#039;&#039;, ist unter den rückbezüglichen &#039;&#039;welcher&#039;&#039;, das manche so ausschließlich brauchen, als wüßten sie garnichts von dem andern gefälligeren und natürlicheren: &#039;&#039;der, die, das&#039;&#039;. Und doch kann dies außer in Verbindung mit folgendem Hauptworte //* Z. 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Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: &#039;&#039;So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen&#039;&#039;: &#039;&#039;die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen.&#039;&#039; Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik widerstrebt freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: &#039;&#039;die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt&#039;&#039;, sondern auch Gleichheit des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: &#039;&#039;die Lücke, die er&#039;&#039;: sondern, &#039;&#039;welche er gelassen hatte&#039;&#039;. 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		<title>DeletedUser am 30. Dezember 2016 um 13:21 Uhr</title>
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Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute. — Relativisches der vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur welcher möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen der und welcher, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, welcher, als entsprechend dem solcher, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach welcher besonders nach solcher und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach derjenige stehn müßte. Wer noch Zeit und Gefühl $Seite81$ für den feinen Unterschied hat, mag auch noch scheiden nach Art der beiden Sätze: Es war ein rechter Herbsttag, und ein Tag ( = ein solcher Tag), welcher nur Nebel und Wolken und fallende Blätter sehen ließ, war gewiß nicht dazu angetan, ihre trostlose Stimmung zu bessern. Aber morgen wollten sie einmal fröhlich sein, als zu ihrem Hochzeitstage, den sie immer miteinander gefeiert hatten (H. Hoffmann). Nach Personennamen und besonders persönlichen Fürwörtern ist der wie richtiger, auch noch üblicher.// überall stehen. Selbst das ist nach S. 79 //* Vgl. unten § 286 einen Gebrauch des Wortes, der selbst darüber hinausgeht.// nicht so schlimm, daß bei seiner Wahl für das Auge zweimal die- $Seite81$ selbe Form nebeneinander zu stehen kommt: So wurde der Ehrenplatz, der der Gattin gebührt, ihr entzogen: die Schranken, die die Verhältnisse ... ziehen. Feinfühligen Stilisten unsrer neuhochdeutschen Klassik &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;wider-strebt &lt;/del&gt;freilich solches Zusammentreffen: Lessing z. B. vermeidet nicht nur: die Tiefe, der der durch welcher der Sprudel entströmt, sondern auch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Gleich-heit &lt;/del&gt;des Relativs mit dem Artikel vor dem Hauptworte, er sagt also nicht: die Lücke, die er: sondern, welche er gelassen hatte. Auch Schiller und ähnlich Gellert sagt immer welche die, welche diese, und ebenso fast nur nach welchem, seit welchem, in welchem (oder worin) zur Vermeidung des Gleichklangs mit nachdem, seitdem, indem //* Vgl. hierzu Wunderlich, Satzbau § 196. Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sächsi-schen &lt;/del&gt;Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;drei-mal&lt;/del&gt;, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte der, die, das gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein welcher aufzudrängen vermochte? Der natürlich sprechende Mann aus dem Volke, das kann jeder täglich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;be-obachten&lt;/del&gt;, bringt es sogar noch jetzt kaum über die Lippen oder doch nur so berechtigt und so selten, wie — nun wie ? — die volkstümlichen Erzähler der deutschen Märchen, die Brüder Grimm. Als alleinstehender Genetiv an der Spitze des Relativsatzes überwiegt gleichmäßig in Abhängigkeit von Haupt- wie Zeitwort dessen, deren; der Bauer, dessen Felder —; um dessen willen; der Tag, dessen sie sich nicht mehr erinnerte. Doch &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ver-wendet &lt;/del&gt;G. Keller, der auch den Formen von derselbe garnicht abgeneigt ist, gern die Form welcher: keine vornehmen Sitten, welcher man sie &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;teil-haftig &lt;/del&gt;machte; und: eine tiefe Stille, während welcher. Auch die kürzere ältere Form der kommt neben deren noch vor: eine Art Mimikry, der er sich bediente; und: Lange Stille, während der Groner mit aller &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Anstren-gung&lt;/del&gt;, deren er noch fähig war, nachdachte (DAZ. 28). Wer die Kraft der alten schlichteren Formen der, die, das noch fühlt, der wird sich auch freuen, wenn noch jetzt oder richtiger jetzt wieder öfter statt der Präposition mit dem Relativ, also statt auf welchem oder dem, an welche oder die usw. die zugleich hinweisenden Adverbien daran, darauf, darin, danach oder darnach u. a. auch relativ angewendet werden. Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen. Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Was unter den hinweisenden &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fürwörtern &#039;&#039;&lt;/ins&gt;derselbe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ist unter den rückbezüglichen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, das manche so &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ausschließlich &lt;/ins&gt;brauchen, als wüßten sie garnichts von dem andern gefälligeren und natürlicheren: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der, die, das&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. 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B. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Dann erst griff er zum Äußersten, dem Prügel, welches Züchtigungsmittel er im allgemeinen verabscheute.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;— Relativisches &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;vor einem Hauptwort wagt immerhin Raabe: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;den Herrn Pastor, gegen den guten jungen Herrn ich sonst ja eigentlich nichts hatte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;; und ähnliches dieser ein sächsischer Bezirksschulinspektor: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Unser Herr Oberbürgermeister hat den Vorsitz übernommen, diesem beizutreten auch Sie höflichst gebeten werden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;.// oder einem Fürworte wie letzterer, wo nur &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;möglich ist, heute //* Ihrem Ursprunge nach ist freilich ein Unterschied in der Bedeutung zwischen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, also daß der auf einen Begriff in seiner Ganzheit hinweist, &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, als entsprechend dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;solcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, nur auf die einem Gegenstande anhaftende Eigenschaft und ihren Grad, wonach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;besonders nach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;solcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;und nach Substantiven mit unbestimmtem Artikel, auch nach &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;derjenige&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;stehn müßte. 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Minor, Allerh. Sprachgrobheiten, S. 10 u. 28 und in Paul und Brs. Beiträgen zur Gesch. d. deutschen Spr. u. L. XVI. § 498, u. unten § 303 ff.//. Ob es im übrigen auf die Verehrer des papiernen Deutsch, die Züchter auch dieser Pflanze aus den Kanzleien, einen Eindruck machen wird, wenn sie erfahren, daß unser ältester neuhochdeutscher Sprachmeister Luther, der soviel mit der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;sächsischen &lt;/ins&gt;Kanzlei zu tun hatte, dennoch in seiner Bibelübersetzung immer &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dreimal&lt;/ins&gt;, in seinen freien Schriften gar sechsmal das Schlichte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;der, die, das&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;gesetzt hat, ehe ihm jener Einfluß einmal ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;welcher&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;aufzudrängen vermochte? 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Nur sinnerschwerend darf das nicht wirken. Sätze wie die folgenden verdienen diesen Vorwurf gewiß nicht: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Gerechtigkeit ist die Grundfeste, darauf alle Königreiche ruhen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Er erkannte es an dem reinen Brusttone, danach Lüge und Heuchelei vergebens ringen.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 29. Dezember 2016 um 21:24 Uhr</title>
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		<title>DeletedUser am 22. Dezember 2016 um 18:07 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>Soder: Soder verschob die Seite Matthias(1929) Welcher oder der? nach Matthias(1929) Welcher oder der, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<updated>2016-09-15T14:24:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Soder verschob die Seite &lt;a href=&quot;/index.php?title=Matthias(1929)_Welcher_oder_der%3F&amp;amp;action=formedit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Matthias(1929) Welcher oder der? (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Matthias(1929) Welcher oder der?&lt;/a&gt; nach &lt;a href=&quot;/Matthias(1929)_Welcher_oder_der&quot; title=&quot;Matthias(1929) Welcher oder der&quot;&gt;Matthias(1929) Welcher oder der&lt;/a&gt;, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen&lt;/p&gt;
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		<author><name>Soder</name></author>
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