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	<title>Wustmann(1903) Der Buchtitelfehler - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 22. Mai 2017 um 19:26 Uhr</title>
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Kobeker, kaiserl. russischer Geheimrat von W. Brinkmann, Geheimer Sanitätsrat von Egbert von Frankenberg, diensttuender Kammerherr von Havestadt und Contag, Regierungsbaumeister von Dr. Leonhard Wolff, städtischer Musikdirektor von E. R. Edler von Kutas von J. Hartmann, königl. preußischer Generalleutnant z. D. von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins&#039;&#039; usw. Besonders häufig erscheinen &#039;&#039;der Dozent, der Privatdozent und der Architekt&#039;&#039; in solchen fehlerhaften Appositionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (&#039;&#039;dem Dozenten, dem Architekten&#039;&#039;). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. &#039;&#039;von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler&#039;&#039;. Namentlich &#039;&#039;der ordentl.&#039;&#039; und &#039;&#039;der außerordentl. Professor&#039;&#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &#039;&#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&#039;&#039; (!) &#039;&#039;Professor&#039;&#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &#039;&#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&#039;&#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ein besonders häufiges Beispiel einer fehlerhaften Apposition findet sich auf Buchtiteln. Gewiß auf der Hälfte aller Buchtitel wird jetzt zum Verfassernamen, der ja immer hinter von, also im Dativ steht, das Amt oder der Beruf des Verfassers im Nominativ gesetzt! 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 3. Mai 2017 um 11:00 Uhr</title>
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D. von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins&amp;#039;&amp;#039; usw. Besonders häufig erscheinen &amp;#039;&amp;#039;der Dozent, der Privatdozent und der Architekt&amp;#039;&amp;#039; in solchen fehlerhaften Appositionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (&amp;#039;&amp;#039;dem Dozenten, dem Architekten&amp;#039;&amp;#039;). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler&amp;#039;&amp;#039;. Namentlich &amp;#039;&amp;#039;der ordentl.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;der außerordentl. Professor&amp;#039;&amp;#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &amp;#039;&amp;#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &amp;#039;&amp;#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&amp;#039;&amp;#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 18. Januar 2017 um 18:18 Uhr</title>
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		<updated>2017-01-18T18:18:08Z</updated>

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Brehmer, dirigierender Arzt von Dr. Schäfer, zweiter Arzt von F. Kobeker, kaiserl. russischer Geheimrat von W. Brinkmann, Geheimer Sanitätsrat von Egbert von Frankenberg, diensttuender Kammerherr von Havestadt und Contag, Regierungsbaumeister von Dr. Leonhard Wolff, städtischer Musikdirektor von E. R. Edler von Kutas von J. Hartmann, königl. preußischer Generalleutnant z. D. von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins&amp;#039;&amp;#039; usw. Besonders häufig erscheinen &amp;#039;&amp;#039;der Dozent, der Privatdozent und der Architekt&amp;#039;&amp;#039; in solchen fehlerhaften Appositionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (&amp;#039;&amp;#039;dem Dozenten, dem Architekten&amp;#039;&amp;#039;). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler&amp;#039;&amp;#039;. Namentlich &amp;#039;&amp;#039;der ordentl.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;der außerordentl. Professor&amp;#039;&amp;#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &amp;#039;&amp;#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &amp;#039;&amp;#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&amp;#039;&amp;#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ein besonders häufiges Beispiel einer fehlerhaften Apposition findet sich auf Buchtiteln. Gewiß auf der Hälfte aller Buchtitel wird jetzt zum Verfassernamen, der ja immer hinter von, also im Dativ steht, das Amt oder der Beruf des Verfassers im Nominativ gesetzt! Noch in den vierziger und fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war diese Nachlässigkeit fast unbekannt; da schrieb man noch richtig: &amp;#039;&amp;#039;von Joseph Freiherrn von&amp;#039;&amp;#039; $Seite 212$ &amp;#039;&amp;#039;Eichendorff, von H. Stephan, kgl. preußischem Postrat&amp;#039;&amp;#039;. Jetzt heißt es: &amp;#039;&amp;#039;von C. W. Schneider, Reichstagsabgeordneter von H. Brehmer, dirigierender Arzt von Dr. Schäfer, zweiter Arzt von F. Kobeker, kaiserl. russischer Geheimrat von W. Brinkmann, Geheimer Sanitätsrat von Egbert von Frankenberg, diensttuender Kammerherr von Havestadt und Contag, Regierungsbaumeister von Dr. Leonhard Wolff, städtischer Musikdirektor von E. R. Edler von Kutas von J. Hartmann, königl. preußischer Generalleutnant z. D. von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins&amp;#039;&amp;#039; usw. Besonders häufig erscheinen &amp;#039;&amp;#039;der Dozent, der Privatdozent und der Architekt&amp;#039;&amp;#039; in solchen fehlerhaften Appositionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (&amp;#039;&amp;#039;dem Dozenten, dem Architekten&amp;#039;&amp;#039;). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. &amp;#039;&amp;#039;von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler&amp;#039;&amp;#039;. Namentlich &amp;#039;&amp;#039;der ordentl.&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;der außerordentl. Professor&amp;#039;&amp;#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &amp;#039;&amp;#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&amp;#039;&amp;#039; (!) &amp;#039;&amp;#039;Professor&amp;#039;&amp;#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &amp;#039;&amp;#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&amp;#039;&amp;#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 27. Oktober 2016 um 18:39 Uhr</title>
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		<updated>2016-10-27T18:39:56Z</updated>

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Namentlich &#039;&#039;der ordentl.&#039;&#039; und &#039;&#039;der außerordentl. Professor&#039;&#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &#039;&#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&#039;&#039; (!) &#039;&#039;Professor&#039;&#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &#039;&#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&#039;&#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ein besonders häufiges Beispiel einer fehlerhaften Apposition findet sich auf Buchtiteln. Gewiß auf der Hälfte aller Buchtitel wird jetzt zum Verfassernamen, der ja immer hinter von, also im Dativ steht, das Amt oder der Beruf des Verfassers im Nominativ gesetzt! 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Besonders häufig erscheinen &#039;&#039;der Dozent, der Privatdozent und der Architekt&#039;&#039; in solchen fehlerhaften Appositionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (&#039;&#039;dem Dozenten, dem Architekten&#039;&#039;). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. &#039;&#039;von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler&#039;&#039;. Namentlich &#039;&#039;der ordentl.&#039;&#039; und &#039;&#039;der außerordentl. Professor&#039;&#039; gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Belieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: &#039;&#039;von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher&#039;&#039; (!) &#039;&#039;Professor&#039;&#039; gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: &#039;&#039;Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant&#039;&#039;!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 27. Oktober 2016 um 18:37 Uhr</title>
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Brehmer, dirigierender Arzt - von Dr. Schäfer, zweiter Arzt — von F. Kobeker, kaiserl. russischer Geheimrat — von W. Brinkmann, Geheimer Sanitätsrat — von Egbert von Frankenberg, &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dienst- tuender &lt;/del&gt;Kammerherr — von Havestadt und Contag, Regierungsbaumeister — von Dr. Leonhard Wolff, städtischer Musikdirektor — von E. R. Edler von Kutas — von J. Hartmann, königl. preußischer &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;General- leutnant &lt;/del&gt;z. D. — von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler — von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin — von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins usw. Besonders häufig erscheinen der Dozent, der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Privat- dozent &lt;/del&gt;und der Architekt in solchen fehlerhaften &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Appo- sitionen&lt;/del&gt;; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (dem Dozenten, dem Architekten). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler. Namentlich der ordentl. und der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;außer- ordentl&lt;/del&gt;. Professor gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Be- lieben &lt;/del&gt;zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher (!) Professor gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant!&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Ein besonders häufiges Beispiel einer fehlerhaften Apposition findet sich auf Buchtiteln. Gewiß auf der Hälfte aller Buchtitel wird jetzt zum Verfassernamen, der ja immer hinter von, also im Dativ steht, das Amt oder der Beruf des Verfassers im Nominativ gesetzt! Noch in den vierziger und fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war diese Nachlässigkeit fast unbekannt; da schrieb man noch richtig: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von Joseph Freiherrn von&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;$Seite 212$ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;Eichendorff, von H. Stephan, kgl. preußischem Postrat&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Jetzt heißt es: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;von C. W. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 5. August 2016 um 09:28 Uhr</title>
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		<updated>2016-08-05T09:28:53Z</updated>

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&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Der Buchtitelfehler&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=211&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=213&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=1030&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=importiert&lt;br /&gt;
|KapitelText=Ein besonders häufiges Beispiel einer fehlerhaften Apposition findet sich auf Buchtiteln. Gewiß auf der Hälfte aller Buchtitel wird jetzt zum Verfassernamen, der ja immer hinter von, also im Dativ steht, das Amt oder der Beruf des Verfassers im Nominativ gesetzt! Noch in den vierziger und fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war diese Nachlässigkeit fast unbekannt; da schrieb man noch richtig: von Joseph Freiherrn von $Seite 212$ Eichendorff, von H. Stephan, kgl. preußischem Postrat. Jetzt heißt es: von C. W. Schneider, Reichstagsabge- ordneter — von H. Brehmer, dirigierender Arzt - von Dr. Schäfer, zweiter Arzt — von F. Kobeker, kaiserl. russischer Geheimrat — von W. Brinkmann, Geheimer Sanitätsrat — von Egbert von Frankenberg, dienst- tuender Kammerherr — von Havestadt und Contag, Regierungsbaumeister — von Dr. Leonhard Wolff, städtischer Musikdirektor — von E. R. Edler von Kutas — von J. Hartmann, königl. preußischer General- leutnant z. D. — von Adolf Winds, königl. sächsischer Hofschauspieler — von Dr. Friedrich Harms, weiland ordentlicher Professor an der Universität Berlin — von L. Schmidt, korrespondierendes Mitglied des Vereins usw. Besonders häufig erscheinen der Dozent, der Privat- dozent und der Architekt in solchen fehlerhaften Appo- sitionen; es ist, als ob die Herren ganz vergessen hätten, daß sie nach der schwachen Deklination gehen (dem Dozenten, dem Architekten). Mitunter sind ja die Verfasser so vorsichtig, das Wort, auf das es ankommt, abzukürzen, z. B. von Heinrich Oberländer, königl. Schauspieler. Namentlich der ordentl. und der außer- ordentl. Professor gebrauchen gern diese Vorsicht und überlassen es dem Leser, sich die Abkürzung nach Be- lieben zu ergänzen. Die meisten Leser ergänzen aber sicher falsch.//* Nicht besser, eher schlimmer wird die Sache, wenn man die Apposition voranstellt: von Privatdozent Dr. Albert Schmidt, von ordentl. Professor E. Max, was doch unzweifelhaft von ordentlicher (!) Professor gelesen werden soll.// Hat zum Überfluß noch der Name des Druckers oder des Verlegers eine Apposition, so kann es vorkommen, daß auf einem Buchtitel der Fehler zweimal steht, oben beim Verfassernamen und unten noch einmal am Fuße: Druck von Gustav Schenk, königlicher Hoflieferant!&lt;br /&gt;
Aber auch in andern Fällen, nicht bloß wo sich der Verfasser eines Buches nennt, wird der Fehler oft be- gangen. Man schreibt auch: Erinnerungen an Botho von Hülsen, Generalintendant der königlichen Schauspiele. Auf Briefadressen kann man lesen: Herrn Dr. Müller, $Seite 213$ Vorsitzender des Vereins usw. Es ist, als ob alle solche Appositionen, die Amt, Beruf, Titel angeben, zusammen mit dem Personennamen als eine Art von Versteine- rungen betrachtet würden. Daß von den Dativ, an den Akkusativ regiert, dafür scheint hier alles Bewußtsein geschwunden zu sein. Erst kommt die Präposition, dann der Name, und dann, unflektiert und, wie es scheint, auch unflektierbar, der Wortlaut der — Visitenkarte.&lt;br /&gt;
|Buch=Wustmann(1903)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Wustmann 1903-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
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|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=Schriftsprache, Literatursprache, gegenwärtig, Schriftsprache, 19. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Bewertung=eher schlimmer, falsch, Fehler, fehlerhaften, Frequenz/besonders häufig, Frequenz/die meisten, Frequenz/oft, Nachlässigkeit, Nicht besser, richtig&lt;br /&gt;
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