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	<title>Wustmann(1903) Stände oder stünde Begänne oder begönne - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 7. Mai 2017 um 14:24 Uhr</title>
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Das Schwanken ist dadurch entstanden, daß im Mittelhochdeutschen der Pluralvokal im Imperfektum vielfach anders lautete als der Singularvokal (&#039;&#039;half, hulfen; wart, wurden&#039;&#039;), dieser Unterschied sich aber später ausglich. Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen &#039;&#039;ä&#039;&#039; und &#039;&#039;ü&#039;&#039;. Da aber die ursprünglichen Formen (&#039;&#039;hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe&#039;&#039;) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen &#039;&#039;hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe&#039;&#039; vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit &#039;&#039;ä&#039;&#039; gar nicht aufgekommen. Von stehen hieß das Imperfekt ursprünglich überhaupt nicht &#039;&#039;stand&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;stund&#039;&#039;, wie es in Süddeutschland noch heute heißt; das &#039;&#039;u&#039;&#039; ging durch den Singular wie durch den Plural. Folglich ist auch hier &#039;&#039;stünde&#039;&#039; älter und richtiger als &#039;&#039;stände&#039;&#039;. Bei einigen Verben, wie bei &#039;&#039;beginnen&#039;&#039;, hat der Streit zwischen &#039;&#039;ä&#039;&#039; und &#039;&#039;ü&#039;&#039; im Anschluß $Seite62$ an das &#039;&#039;o&#039;&#039; des Partizips (&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;) im Konjunktiv des Imperfekts &#039;&#039;ö&#039;&#039; in Aufnahme gebracht. Auch diese Formen mit &#039;&#039;ö&#039;&#039; (&#039;&#039;beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne&#039;&#039;) verdienen, da sie den Formen mit umgewandeltem Pluralvokal entsprechen, den Vorzug vor denen mit &#039;&#039;ä&#039;&#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Immer größer wird die Unbeholfenheit, den Konjunktiv des Imperfekts richtig zu bilden. Viele getrauen sichs kaum noch, sie umschreiben ihn womöglich überall durch den sogenannten Konditional (&#039;&#039;würde&#039;&#039; mit dem Infinitiv), auch da, wo das nach den Regeln der Satzlehre ganz unzulässig ist. 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		<title>DeletedUser am 15. März 2017 um 14:29 Uhr</title>
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Das Schwanken ist dadurch entstanden, daß im Mittelhochdeutschen der Pluralvokal im Imperfektum vielfach anders lautete als der Singularvokal (&amp;#039;&amp;#039;half, hulfen; wart, wurden&amp;#039;&amp;#039;), dieser Unterschied sich aber später ausglich. Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039;. Da aber die ursprünglichen Formen (&amp;#039;&amp;#039;hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe&amp;#039;&amp;#039;) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen &amp;#039;&amp;#039;hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe&amp;#039;&amp;#039; vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; gar nicht aufgekommen. Von stehen hieß das Imperfekt ursprünglich überhaupt nicht &amp;#039;&amp;#039;stand&amp;#039;&amp;#039;, sondern &amp;#039;&amp;#039;stund&amp;#039;&amp;#039;, wie es in Süddeutschland noch heute heißt; das &amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039; ging durch den Singular wie durch den Plural. Folglich ist auch hier &amp;#039;&amp;#039;stünde&amp;#039;&amp;#039; älter und richtiger als &amp;#039;&amp;#039;stände&amp;#039;&amp;#039;. Bei einigen Verben, wie bei &amp;#039;&amp;#039;beginnen&amp;#039;&amp;#039;, hat der Streit zwischen &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;ü&amp;#039;&amp;#039; im Anschluß $Seite62$ an das &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039; des Partizips (&amp;#039;&amp;#039;begonnen&amp;#039;&amp;#039;) im Konjunktiv des Imperfekts &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; in Aufnahme gebracht. Auch diese Formen mit &amp;#039;&amp;#039;ö&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne&amp;#039;&amp;#039;) verdienen, da sie den Formen mit umgewandeltem Pluralvokal entsprechen, den Vorzug vor denen mit &amp;#039;&amp;#039;ä&amp;#039;&amp;#039;.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Immer größer wird die Unbeholfenheit, den Konjunktiv des Imperfekts richtig zu bilden. Viele getrauen sichs kaum noch, sie umschreiben ihn womöglich überall durch den sogenannten Konditional (&amp;#039;&amp;#039;würde&amp;#039;&amp;#039; mit dem Infinitiv), auch da, wo das nach den Regeln der Satzlehre ganz unzulässig ist. 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 13. Oktober 2016 um 07:39 Uhr</title>
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		<updated>2016-10-13T07:39:58Z</updated>

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		<title>DeletedUser am 16. September 2016 um 11:54 Uhr</title>
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Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen ä und ü. Da aber die ursprünglichen Formen (&#039;&#039;hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe&#039;&#039;) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen &#039;&#039;hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe&#039;&#039; vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit ä gar nicht aufgekommen. Von stehen hieß das Imperfekt ursprünglich überhaupt nicht &#039;&#039;stand&#039;&#039;, sondern &#039;&#039;stund&#039;&#039;, wie es in Süddeutschland noch heute heißt; das u ging durch den Singular wie durch den Plural. Folglich ist auch hier &#039;&#039;stünde&#039;&#039; älter und richtiger als &#039;&#039;stände&#039;&#039;. Bei einigen Verben, wie bei &#039;&#039;beginnen&#039;&#039;, hat der Streit zwischen ä und ü im Anschluß $Seite62$ an das o des Partizips (&#039;&#039;begonnen&#039;&#039;) im Konjunktiv des Imperfekts ö in Aufnahme gebracht. Auch diese Formen mit ö (&#039;&#039;beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne&#039;&#039;) verdienen, da sie den Formen mit umgewandeltem Pluralvokal entsprechen, den Vorzug vor denen mit ä.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Immer größer wird die Unbeholfenheit, den Konjunktiv des Imperfekts richtig zu bilden. 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		<title>DeletedUser: Sstark verschob die Seite Wustmann(1903) Stände oder stünde? Begänne oder begönne? nach Wustmann(1903) Stände oder stünde Begänne oder begönne, ohne dabei eine Weiterleitung anzulegen</title>
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		<title>DeletedUser am 13. September 2016 um 11:26 Uhr</title>
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		<updated>2016-09-13T11:26:43Z</updated>

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		<title>DeletedUser am 10. September 2016 um 12:05 Uhr</title>
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		<updated>2016-09-10T12:05:02Z</updated>

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Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen ä und ü. Da aber die ursprünglichen Formen (hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit ä gar nicht aufgekommen. Von stehen hieß das Imperfekt ursprünglich überhaupt nicht stand, sondern stund, wie es in Süddeutschland noch heute heißt; das u ging durch den Singular wie durch den Plural. Folglich ist auch hier stünde älter und richtiger als stände. Bei einigen Verben, wie bei beginnen, hat der Streit zwischen ä und ü im Anschluß $Seite62$ an das o des Partizips (begonnen) im Konjunktiv des Imperfekts ö in Aufnahme gebracht. Auch diese Formen mit ö (beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne) verdienen, da sie den Formen mit umgewandeltem Pluralvokal entsprechen, den Vorzug vor denen mit ä.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Immer größer wird die Unbeholfenheit, den Konjunktiv des Imperfekts richtig zu bilden. Viele getrauen sichs kaum noch, sie umschreiben ihn womöglich überall durch den sogenannten Konditional (würde mit dem Infinitiv), auch da, wo das nach den Regeln der Satzlehre ganz unzulässig ist. Besonders auffällig ist bei einer Reihe von Zeitwörtern die Unsicherheit über den Umlautsvokal: soll man ä oder ü gebrauchen? Das Schwanken ist dadurch entstanden, daß im Mittelhochdeutschen der Pluralvokal im Imperfektum vielfach anders lautete als der Singularvokal (half, hulfen; wart, wurden), dieser Unterschied sich aber später ausglich. Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen ä und ü. Da aber die ursprünglichen Formen (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit ä gar nicht aufgekommen. 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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=alt, gegenwärtig, mittelhochdeutsch, süddeutsch, ursprünglich&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|Bezugsinstanz=alt, gegenwärtig, mittelhochdeutsch, süddeutsch, ursprünglich&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Wustmann(1903)_St%C3%A4nde_oder_st%C3%BCnde_Beg%C3%A4nne_oder_beg%C3%B6nne&amp;diff=6074&amp;oldid=prev</id>
		<title>Soder am 24. August 2016 um 14:49 Uhr</title>
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		<updated>2016-08-24T14:49:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Stände oder stünde? Begänne oder begönne?&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=61&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=62&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=410&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=überarbeitet&lt;br /&gt;
|KapitelText=Immer größer wird die Unbeholfenheit, den Konjunktiv des Imperfekts richtig zu bilden. Viele getrauen sichs kaum noch, sie umschreiben ihn womöglich überall durch den sogenannten Konditional (würde mit dem Infinitiv), auch da, wo das nach den Regeln der Satzlehre ganz unzulässig ist. Besonders auffällig ist bei einer Reihe von Zeitwörtern die Unsicherheit über den Umlautsvokal: soll man ä oder ü gebrauchen? Das Schwanken ist dadurch entstanden, daß im Mittelhochdeutschen der Pluralvokal im Imperfektum vielfach anders lautete als der Singularvokal (half, hulfen; wart, wurden), dieser Unterschied sich aber später ausglich. Da nun der Konjunktiv immer mit dem Umlaut des Pluralvokals gebildet wurde, so entstand Streit zwischen ä und ü. Da aber die ursprünglichen Formen (hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe) doch noch lebendig sind, so verdienen sie auch ohne Zweifel geschützt und den später eingedrungnen hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe vorgezogen zu werden. Neben würde ist die Form mit ä gar nicht aufgekommen. Von stehen hieß das Imperfekt ursprünglich überhaupt nicht stand, sondern stund, wie es in Süddeutschland noch heute heißt; das u ging durch den Singular wie durch den Plural. Folglich ist auch hier stünde älter und richtiger als stände. Bei einigen Verben, wie bei beginnen, hat der Streit zwischen ä und ü im Anschluß $Seite62$ an das o des Partizips (begonnen) im Konjunktiv des Imperfekts ö in Aufnahme gebracht. Auch diese Formen mit ö (beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne) verdienen, da sie den Formen mit umgewandeltem Pluralvokal entsprechen, den Vorzug vor denen mit ä.&lt;br /&gt;
|Buch=Wustmann(1903)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Wustmann 1903-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Verb - Konjunktivbildung&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Beispiel=hülfe, stürbe, verdürbe, würbe, würfe, hälfe, stärbe, verdärbe, wärbe, wärfe, stand, stund, stehen, stünde, stände, beginnen, begonnen, beföhle, begönne, besönne, empföhle, gewönne, gölte, rönne, schölte, schwömme, spönne&lt;br /&gt;
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|Bewertung=richtig, unzulässig, zweifellos&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Soder</name></author>
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