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	<title>Wustmann(1903) Starke und schwache Konjugation - Versionsgeschichte</title>
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		<title>DeletedUser am 6. Mai 2017 um 11:33 Uhr</title>
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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Ablaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i&#039;&#039; (&#039;&#039;reite, ritt, geritten&#039;&#039;), &#039;&#039;ei, ie, ie&#039;&#039; (&#039;&#039;bleibe, blieb, geblieben&#039;&#039;), &#039;&#039;ie, o, o&#039;&#039; (&#039;&#039;gieße, goß, gegossen&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, u&#039;&#039; (&#039;&#039;binde, band, gebunden&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, o&#039;&#039; (&#039;&#039;schwimme, schwamm, geschwommen&#039;&#039;), &#039;&#039;e, a, o&#039;&#039; (&#039;&#039;nehme, nahm, genommen&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, e&#039;&#039; (&#039;&#039;bitte, bat, gebeten&#039;&#039;), &#039;&#039;e, a, e&#039;&#039; (&#039;&#039;lese, las, gelesen&#039;&#039;), &#039;&#039;a, u, a&#039;&#039; (&#039;&#039;fahre, fuhr, gefahren&#039;&#039;). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: &#039;&#039;ich springe, ich sprang, ich bin gesprungen&#039;&#039;, ein schwaches: &#039;&#039;ich sage, ich sagte, ich habe gesagt&#039;&#039;. 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Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 6. Mai 2017 um 11:33 Uhr</title>
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Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. 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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Ablaut &lt;/ins&gt;einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i&#039;&#039; (&#039;&#039;reite, ritt, geritten&#039;&#039;), &#039;&#039;ei, ie, ie&#039;&#039; (&#039;&#039;bleibe, blieb, geblieben&#039;&#039;), &#039;&#039;ie, o, o&#039;&#039; (&#039;&#039;gieße, goß, gegossen&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, u&#039;&#039; (&#039;&#039;binde, band, gebunden&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, o&#039;&#039; (&#039;&#039;schwimme, schwamm, geschwommen&#039;&#039;), &#039;&#039;e, a, o&#039;&#039; (&#039;&#039;nehme, nahm, genommen&#039;&#039;), &#039;&#039;i, a, e&#039;&#039; (&#039;&#039;bitte, bat, gebeten&#039;&#039;), &#039;&#039;e, a, e&#039;&#039; (&#039;&#039;lese, las, gelesen&#039;&#039;), &#039;&#039;a, u, a&#039;&#039; (&#039;&#039;fahre, fuhr, gefahren&#039;&#039;). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 24. Januar 2017 um 13:40 Uhr</title>
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		<updated>2017-01-24T13:40:08Z</updated>

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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &amp;#039;&amp;#039;ei, i, i&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;reite, ritt, geritten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ei, ie, ie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bleibe, blieb, geblieben&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ie, o, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;gieße, goß, gegossen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, u&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;binde, band, gebunden&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;schwimme, schwamm, geschwommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nehme, nahm, genommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bitte, bat, gebeten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;lese, las, gelesen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;a, u, a&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fahre, fuhr, gefahren&amp;#039;&amp;#039;). 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Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: &amp;#039;&amp;#039;ich springe, ich sprang, ich bin gesprungen&amp;#039;&amp;#039;, ein schwaches: &amp;#039;&amp;#039;ich sage, ich sagte, ich habe gesagt&amp;#039;&amp;#039;. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &amp;#039;&amp;#039;ei, i, i&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;reite, ritt, geritten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ei, ie, ie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bleibe, blieb, geblieben&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ie, o, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;gieße, goß, gegossen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, u&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;binde, band, gebunden&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;schwimme, schwamm, geschwommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nehme, nahm, genommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bitte, bat, gebeten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;lese, las, gelesen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;a, u, a&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fahre, fuhr, gefahren&amp;#039;&amp;#039;). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &amp;#039;&amp;#039;ie&amp;#039;&amp;#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &amp;#039;&amp;#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&amp;#039;&amp;#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &amp;#039;&amp;#039;gehießen&amp;#039;&amp;#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 19. Oktober 2016 um 13:17 Uhr</title>
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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &amp;#039;&amp;#039;ei, i, i&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;reite, ritt, geritten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ei, ie, ie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bleibe, blieb, geblieben&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ie, o, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;gieße, goß, gegossen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, u&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;binde, band, gebunden&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;schwimme, schwamm, geschwommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nehme, nahm, genommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bitte, bat, gebeten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;lese, las, gelesen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;a, u, a&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fahre, fuhr, gefahren&amp;#039;&amp;#039;). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &amp;#039;&amp;#039;ie&amp;#039;&amp;#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &amp;#039;&amp;#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&amp;#039;&amp;#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &amp;#039;&amp;#039;gehießen&amp;#039;&amp;#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. 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Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &amp;#039;&amp;#039;ei, i, i&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;reite, ritt, geritten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ei, ie, ie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bleibe, blieb, geblieben&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;ie, o, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;gieße, goß, gegossen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, u&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;binde, band, gebunden&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;schwimme, schwamm, geschwommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, o&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;nehme, nahm, genommen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;i, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bitte, bat, gebeten&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;e, a, e&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;lese, las, gelesen&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;a, u, a&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;fahre, fuhr, gefahren&amp;#039;&amp;#039;). 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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>DeletedUser am 17. Oktober 2016 um 16:20 Uhr</title>
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Wustmann(1903)_Starke_und_schwache_Konjugation&amp;diff=6178&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 16. September 2016 um 11:12 Uhr</title>
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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i (reite, ritt, geritten), ei, ie, ie (bleibe, blieb, geblieben), ie, o, o (gieße, goß, gegossen), i, a, u (binde, band, gebunden), i, a, o (schwimme, schwamm, geschwommen), e, a, o (nehme, nahm, genommen), i, a, e (bitte, bat, gebeten), e, a, e (lese, las, gelesen), a, u, a (fahre, fuhr, gefahren&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/del&gt;&#039;&#039;. Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: &#039;&#039;ich springe, ich sprang, ich bin gesprungen&#039;&#039;, ein schwaches: &#039;&#039;ich sage, ich sagte, ich habe gesagt&#039;&#039;. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;reite, ritt, geritten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;ei, ie, ie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bleibe, blieb, geblieben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;ie, o, o&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;gieße, goß, gegossen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;i, a, u&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;binde, band, gebunden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;i, a, o&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;schwimme, schwamm, geschwommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;e, a, o&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;nehme, nahm, genommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;i, a, e&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bitte, bat, gebeten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;e, a, e&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;lese, las, gelesen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;a, u, a&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/ins&gt;(&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;fahre, fuhr, gefahren&#039;&#039;&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/ins&gt;. 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Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039; &lt;/del&gt;(reite, ritt, geritten), ei, ie, ie (bleibe, blieb, geblieben), ie, o, o (gieße, goß, gegossen), i, a, u (binde, band, gebunden), i, a, o (schwimme, schwamm, geschwommen), e, a, o (nehme, nahm, genommen), i, a, e (bitte, bat, gebeten), e, a, e (lese, las, gelesen), a, u, a (fahre, fuhr, gefahren)&#039;&#039;. Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: &#039;&#039;ich springe, ich sprang, ich bin gesprungen&#039;&#039;, ein schwaches: &#039;&#039;ich sage, ich sagte, ich habe gesagt&#039;&#039;. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: &#039;&#039;ei, i, i (reite, ritt, geritten), ei, ie, ie (bleibe, blieb, geblieben), ie, o, o (gieße, goß, gegossen), i, a, u (binde, band, gebunden), i, a, o (schwimme, schwamm, geschwommen), e, a, o (nehme, nahm, genommen), i, a, e (bitte, bat, gebeten), e, a, e (lese, las, gelesen), a, u, a (fahre, fuhr, gefahren)&#039;&#039;. Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit &#039;&#039;ie&#039;&#039; im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<title>DeletedUser am 16. September 2016 um 11:04 Uhr</title>
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Ein starkes Zeitwort ist: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ich &lt;/del&gt;&#039;&#039;springe&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, ich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;sprang&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, ich bin &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;gesprungen&#039;&#039;, ein schwaches: &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;ich &lt;/del&gt;&#039;&#039;sage&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, ich &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;sagte&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;, ich habe &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;gesagt&#039;&#039;. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: ei, i, i &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;(&lt;/del&gt;&#039;&#039;reite, ritt, geritten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), ei, ie, ie (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;bleibe, blieb, geblieben&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), ie, o, o (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;gieße, goß, gegossen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), i, a, u (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;binde, band, gebunden&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), i, a, o (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;schwimme, schwamm, geschwommen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), e, a, o (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;nehme, nahm, genommen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), i, a, e (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;bitte, bat, gebeten&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), e, a, e (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;lese, las, gelesen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;), a, u, a (&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/del&gt;fahre, fuhr, gefahren&#039;&#039;&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;)&lt;/del&gt;. Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit ie im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie &#039;&#039;falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen&#039;&#039;, wofür man jetzt bisweilen falsch &#039;&#039;gehießen&#039;&#039; hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte. Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. 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Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<id>https://zweidat.kallimachos.de/index.php?title=Wustmann(1903)_Starke_und_schwache_Konjugation&amp;diff=6174&amp;oldid=prev</id>
		<title>DeletedUser am 8. September 2016 um 14:12 Uhr</title>
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		<updated>2016-09-08T14:12:15Z</updated>

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Die wichtigsten Ablautsreihen sind: ei, i, i (reite, ritt, geritten), ei, ie, ie (bleibe, blieb, geblieben), ie, o, o (gieße, goß, gegossen), i, a, u (binde, band, gebunden), i, a, o (schwimme, schwamm, geschwommen), e, a, o (nehme, nahm, genommen), i, a, e (bitte, bat, gebeten), e, a, e (lese, las, gelesen), a, u, a (fahre, fuhr, gefahren). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit ie im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen, wofür man jetzt bisweilen falsch gehießen hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte.Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: ich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;springe&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sprang&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ich bin &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;gesprungen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ein schwaches: ich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sage&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ich &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;sagte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;, ich habe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;gesagt&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: ei, i, i (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;reite, ritt, geritten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), ei, ie, ie (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bleibe, blieb, geblieben&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), ie, o, o (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;gieße, goß, gegossen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), i, a, u (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;binde, band, gebunden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), i, a, o (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;schwimme, schwamm, geschwommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), e, a, o (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;nehme, nahm, genommen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), i, a, e (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;bitte, bat, gebeten&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), e, a, e (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;lese, las, gelesen&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;), a, u, a (&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;fahre, fuhr, gefahren&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&#039;&#039;&lt;/ins&gt;). 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Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>DeletedUser</name></author>
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		<title>Soder am 24. August 2016 um 14:57 Uhr</title>
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		<updated>2016-08-24T14:57:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Kapitel&lt;br /&gt;
|Überschrift=Starke und schwache Konjugation&lt;br /&gt;
|ErsteSeite=48&lt;br /&gt;
|LetzteSeite=49&lt;br /&gt;
|KapitelNummer=340&lt;br /&gt;
|WorkflowStatus=überarbeitet&lt;br /&gt;
|KapitelText=Wie bei den Hauptwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Deklination, so unterscheidet man bei den Zeitwörtern zwischen einer starken und einer schwachen Konjugation. Starke Zeitwörter nennt man die, die ihre Formen nur durch Veränderung des Stamm- $Seite49$ wortes bilden, schwache die, die zur Bildung ihrer Formen andrer Mittel bedürfen. Ein starkes Zeitwort ist: ich springe, ich sprang, ich bin gesprungen, ein schwaches: ich sage, ich sagte, ich habe gesagt. Die Veränderung des Stammvokals nennt man den Ablaut, die verschiednen Wege, die der Abtaut einschlägt, die Ablautsreihen //* Auch diese Ausdrücke stammen von Jakob Grimm.//. Die wichtigsten Ablautsreihen sind: ei, i, i (reite, ritt, geritten), ei, ie, ie (bleibe, blieb, geblieben), ie, o, o (gieße, goß, gegossen), i, a, u (binde, band, gebunden), i, a, o (schwimme, schwamm, geschwommen), e, a, o (nehme, nahm, genommen), i, a, e (bitte, bat, gebeten), e, a, e (lese, las, gelesen), a, u, a (fahre, fuhr, gefahren). Außerdem gibt es noch eine Mischgruppe mit ie im Imperfekt und einunddemselben Vokal im Präsens und im Partizip, wie falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen, wofür man jetzt bisweilen falsch gehießen hören muß, als ob es in die zweite Ablautsreihe gehörte.Fast noch bewundernswürdiger als in der Deklination der Hauptwörter ist in der Flexion der Zeitwörter die Sicherheit, mit der auch der Mindergebildete der Fülle und Mannigfaltigkeit der Formen gegenübersteht. Freilich gibt es auch hier Schwankungen und Verirrungen, darunter sogar recht ärgerliche und beschämende. Es gibt Verbalstämme, die eine starke und auch eine schwache Flexion erzeugt haben mit verschiedner Bedeutung; da ist dann Verwechslung eingetreten. Es gibt aber auch Zeitwörter, die sich bloß in die andre Flexion verirrt haben ohne Bedeutungswechsel. Bei gutem Willen ist aber doch vielleicht noch manches zu verhüten oder aufzuhalten.&lt;br /&gt;
|Buch=Wustmann(1903)&lt;br /&gt;
|Scan=Datei:Wustmann 1903-Gesamt.pdf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Verb - Starke und schwache Flexion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{ThemaSubobjekt‎&lt;br /&gt;
|Zweifelsfall=Zweifelsfall_Importplatzhalter&lt;br /&gt;
|Beispiel=springe, sprang, gesprungen, sage, sagte, reite, ritt, geritten, bleibe, blieb, geblieben, gieße, goß, gegoßen, binde, band, gebunden, schwimme, schwamm, geschwommen, nehme, nahm, genommen, bitte, bat, gebeten, lese, las, gelesen, fahre, fuhr, gefahren, falle, fiel, gefallen, stoße, stieß, gestoßen, rufe, rief, gerufen, laufe, lief, gelaufen, heiße, hieß, geheißen, gehießen&lt;br /&gt;
|Bezugsinstanz=Ungebildete&lt;br /&gt;
|Bewertung=beschämend, Fülle, mannigfaltig, recht ärgerlich, Schwankungen, Verirrungen&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Soder</name></author>
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